Franz Lindenmayr / Mensch und Höhle
Gipfeltouren und Bergwanderungen in den Bayerischen Alpen
Himmlisch schön und gut und uralt einfach ist es ja, zu Fuß zu gehen. Anzunehmen ist, daß das Schuhwerk und Stiefelzeug in Ordnung ist. Robert Walser, Kritik des Autos
Wie viele Gipfel gibt es in den Bayerischen Alpen? Keine Ahnung. Der höchste ist klar zu bestimmen, die Zugspitze. Von wo hat man den schönsten Ausblick? Dazu müßte man überall mal gewesen sein, aber wer möchte das von sich behaupten. Viele haben eines gemeinsam: Nach einem Aufstieg von 1.000 Höhenmetern und mehr schweift der Blick nach Norden weit hinaus über die grüne Schotterebene, entstanden in der letzten Eiszeit, an Tagen mit guter Fernsicht sogar bis zum Nordrand, wo dann die Gipfel des Bayerischen Waldes sichtbar werden. Nach Süden zu sind Bergketten um Bergketten auszumachen, von den Hochflächen der Salzburger Alpen angefangen, dem Wilden Kaiser, bis im Westen viele viele andere Gebirgszüge kommen, die Lechtaler, der Berge Vorarlbergs, der Säntis...
Man muß aber nicht so hoch immer hinaus, auch das Umwandern oder Umfahren von Seen kann großen Spaß machen, den Tegernsee oder den Staffelsee etwa mit dem Rad oder Schliersee und Spitzingsee zu Fuß, Täler und Schluchten lassen sich durchqueren wie das Wimbachtal oder die Aschauer Klamm, oder man wandert einfach so durch die Landschaft und kann noch heute während der Woche oder zu ungewöhnlicheren Tages- und Jahreszeiten ziemlich alleine die Stille und Schönheit der Landschaft aufnehmen, etwa auf dem Bohlenweg bei der Wieskirche.
Ein paar optische Eindrücke davon...
| Kleiner Traiten beim Sudelfeld | ||
| Simetsberg / Estergebirge | ||
| Dürrnbachhorn / Chiemgauer Alpen |
Literatur:
Links:
Landschaft und Höhlen in den Bayerischen Alpen
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