Franz Lindenmayr / Mensch und Höhle

Der Untersberg

- eine Wanderung über und in "Kaiser Karls" Reich


"..das sind dann die Momente, in denen man erkennt, daß  der Berg halt im wesentlichen hohl ist..." Holvan, Neuvermessung 25


> Gamslöcher-Kolowrathöhlensystem

> Landschaft und Höhlen im bayerischen Teil des Untersbergs

> Die Schellenberger Eishöhle

> Fürstenbrunn

> Der Steinerne Kaser in der Mittagsscharte

> Vom Geiereck über den Salzburger Hochthron, die Schweigmühlalm auf der Skitrasse bis ins Tal

> Touren am Untersberg


"Im Hintergrunde stieg der Untersberg wie ein Riesensarg, der eine Welt von Kaisern und Sagen in sich verschließt, in die blauen Lüfte empor, links herein schauten die schneebedeckten Felsenhäupter, rechtshin verlor sich das Gebirge in allmählichen Senkungen in die unermeßliche Ebene gegen Bayern hin..." Söltl 1862 S. 2

"Als letzte äusserste Warte der Berchtesgadner Gebirgs-Gruppe steht zwischen Saalach und Salzach ein Gebirgsstock seltener Art und von sonderbarer Gestaltung, dessen Namen träumerische Märchen mit dem Rufe ungeheurer Schätze in die weiteste Ferne getragen und mit der Zukunft der Geschicke Deutschlands eng verweht haben." Fugger, Der Untersberg 1880, S. 1

"Der Untersberg südwestlich der Stadt Salzburg glegen, ist ein Eckpfeiler der Nördlichen Kalkalpen, der eindrucksvoll ins Vorland hinausragt. Er ist der einzige deutsch-österreichische Grenzberg, dessen südliche Bereiche zu Bayern, die nördlichen zu Österreich gehören. Der Salzburger Hausberg ist nicht nur ein bedeutender Naherholungsraum, sondern auch einer der sagenreichsten Berge im deutschen Sprachraum." Zagler 2016, S. 541

Drei Charakterisierungen aus fast 150 Jahren vom selben Berg - dem Untersberg. Im Salzburger Höhlenbuch Band 1 wird er als "Plateauberg" beschrieben, "mit Wandabfällen gegen Südosten und einer gegen NNW geneigten, stark verkarsteten Hochfläche" und die ihrerseits wieder steil zum Tal abfalle. Der höchste Punkt ist am Berchtesgadener Hochthron erreicht, der eine Seehöhe von 1.972 m Seehöhe erreicht. Die Grundfläche des Gesamtmassivs beträgt 69 km², die der Hochfläche 11 km². 

Von St. Leonhard aus geht seit 1961 eine Seilbahn hinauf auf das Geiereck und macht große Teile des ansonsten nur über lange Aufstiege zugänglichen Gebietes für viele überhaupt erst zugänglich. Es gibt drei Hütten: das Zeppezauerhaus in der Nähe der Seilbahnstation, ganz weit im Westen das Stöhrhaus und beim Abstieg über die Schellenberger Eishöhle die Toni-Lenz-Hütte. Im Winter ist die Abfahrt von der Bergstation der Seilbahn nach einer Wanderung über den Salzburger Hochthorn auf einer Skitrasse müglich. 

Als 1975 der erste Band der Salzburger Höhlenbücher mit einem Kapitel über den Untersberg erschien, da hieß es dort schon: "Mit derzeit 151 bekannten Höhlen ist der Untersberg das Gebiet mit der größen Höhlendichte im Land Salzburg." Bis 1974 war die längste Höhle des Gebiets der Große Eiskeller mit 1.350 m, die tiefste die Kargrabenhöhle mit - 446 m seit 1971. Dann wurde 1975 von drei jungen Salzburger Höhlenforschern ein Durchbruch in Windlöchern erzielt und sofort war die längste Höhle nun 2,2 km lang. 
Seither hat sich das Bild gewaltig geändert. Mit Recht kann Georg Zagler 2016 feststellen, daß "die Forschung in diesem Gebirgsstock schon weit vorangeschritten sei". Im Kataster sind fast 400 Höhlen inzwischen erfaßt. Zwei Höhlen haben inzwischen einen Gesamthöhenunterschied von mehr als 1.000 m: das Riesending mit - 1.149 m und das Gamslöcher-Kolowrath-Salzburger Schacht-System mit 1.130 m, die drei längsten Höhlen messen 40.554 m Gamslöcher...System, 21,3 km Riesending und 12,6 km Gamslöcher. Eine Idee ist aufgetaucht: Könnte es sein, daß alle diese großen Höhlen zusammenhängen? Und am Ende zum "Barbarossa-System" vereinigt werden? Es wird fleißig weitergeforscht, aber ob es am Ende tatsächlich gefunden werden kann, das weiß heute noch niemand.
Setzt man die vielen bekannten Räume zueinander in Beziehung wird deutlich, daß sie in vier Niveaus vorkommen: das Höhlenruinenniveau im Plateaubereich, das Riesenhöhlenniveau, ein Niveau auf 950 m Seehöhe und das Quellhöhlenniveau. Hier spiegelt sich die Landschaftsentwicklung wieder, wobei sich sowohl die allmähliche tektonische Hebung des Untersberges und das Einschneiden der Täler auch in den hohlen Gegenstücken im Innern des Berges zeigen. 

Inzwischen wurden auch die hydrologischen Verhältnisse im Berg intensiv studiert und bemerkenswerte Ergebnisse wurden zu Tage gefördert. Die sind auch sehr wichtig für die Wasserversorgung der Stadt Salzburg, die ja zu einem großen Teil mit Wasser aus dem Untersberg  geleistet wird. Schon im 15. Jahrhundert ließen sich die Erzbischöfe ihr Trinkwasser von Wasserreitern aus der Fürstenbrunner Quelle bringen, seit 1875 gibt es eine richtige Quellfassung und heute werden bis zu 80 l/s der Quelle entnommen.

Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, um die so viele Sagen kreisen, die mit Höhlen zu tun haben. Die Motivik reicht vom Kaiser Karl, der wieder aus dem Berg auftauchen wird, wenn es endgültig zur Rettung Deutschlands kommt, von Zwergen und Riesen und schönen Fräuleins bis zu Drachen und der Zeitverschiebung. Gerade in Esoterikkreisen ist er auch heute noch sehr beliebt. Die echten Höhlenforscher haben davon, wenn sie wirklich im Berg waren, noch nie irgend etwas bemerkt.


Im Bauche des U'bergs / Fotos Franz Lindenmayr


An den Übergangsstellen von Oben und Unten - die Zugänge zur Unterwelt

 

6m³-Bläser

 Viererloch

Typisch für Forschung am Untersberg: Stundenlanges, schweißtreibendes Rucksackschleppen über 700 Höhenmeter und mehr empor und wieder herunter, manchmal auch nachts und bei schlechtestem Wetter


Einige Zeitdaten von den Untersberghöhlen in chronologischer Ordnung...

1529   Die früheste schriftliche Mitteilung? 
"Aufschreibungen von Lazarus Aigner":
In diesem 1529sten Jahr bin ich Lazarus Aigner bey Herrn Stadtschreiber zu Reichenhall in Diensten gestanden; da hat es sich einstens begeben, daß ich und der Herr Stadtschreiber sammt dem Herrn Pfarrer Martin und Herrn Pfleger, auch sonst einem Bürger aus Reichenhall mit einander auf den sogenannten Untersberg gangen und kommen sind zu einer großen Klamm, allwo ein Loch an diesem Berg: da hatte es eine Capellen, so unter dem Hohen Thron ist. Allda war ein Geschrift mit silbernen Buchstaben eingehauen in der Wand; dies haben wir angeschaut und gelesen.....S.O.R.C.E.I.S.A.T.O.M. "
(zitiert nach
Kapfhammer 41ff.) Wo ist diese Höhle? Ist es die Schellenberger Eishöhle? Da gibt es hinter dem Eingang einen Raum, der die Bezeichnung "Capellen" verdient, aber diese seltsame Inschrift, wo soll die sein?
 
1802   Große Expedition auf den Untersberg, veranlaßt von Karl Maria Ehrenbert Freiherr von Moll, "naturforschende Caravane", aufsteigend von Hallthurm, Übernachtung auf dem Zehnkaser, Besteigung des Berchtesgadener Hochthrons, Besuch des Steinernen Kasers und des Großen Eiskellers, Salzburger Hochthron, Abstieg über die Steinerne Stiege zur Firmianalpe nach Glanegg Danner, Höhlenbesuche
1842 Kolowrathhöhle Bemerkenswerterweise beginnt schon um das Jahr 1842 die Aufzeichnungsgeschichte von richtigen Höhlenforschungen am Untersberg. Sie betreffen zuerst die Kolowrathhöhle, die ihren Namen von dem Ministerpräsidenten Franz Anton Graf Kolowrath-Liebsteinsky bekommen hat, der die ersten Erschließungsanlagen der Höhle finanzierte. Mit Eberhardt Fugger setzte dort die systematische Erforschung des Höhleneises ein, die uns noch heute wertvolle Daten liefern kann. Zeitweise gab es sogar eine Möglichkeit zum Eislaufen, die von vielen Salzburgern wahrgenommen wurde, trotz des mühsamen Aufstiegs vom Tal her.  
1923 Salzburger Schacht Entdeckung des Eingangs durch Erwin Schöffler Klappacher, Salzburger Schacht 7
1934 Sulzenkarhöhle Entdeckung durch Hermann Gruber Höhne, Wasserfalltal 31
1935 Salzburger Schacht Eintragung im "Tourenbuch" von einem Besuch des Salzburger Schachts Klappacher, Salzburger Schacht 7
1961 Schweigmühlhöhle Erstbefahrung der Schweigmühlhöhl Höhne, Wasserfalltal 30
1964 Kameradenhöhle Erst"beforschung" durch F. und P. Klapfer, Zugang äußerst steinschlaggefährdet Höhne, Wasserfalltal 27
1973 Zwei-Schock-Canyon Erstbefahrung durch Waagner und Knapczyk Höhne, Wasserfalltal 27
1976   Klingertalstörung, Erkundung der 6-m³-Höhle, Besuch des Eingangs des Warnix, 12ender durch Bossert, Hallingers, Kipp, Biermeier, Lindenmayr  
1976 Salzburger Schacht Durchbruch in unbekannte Teile des Salzburger Schachts durch Obendorf, Waagner und Bossert Klappacher, Salzburger Schacht 8
1976 Quellhöhle Fürstenbrunn Nach Grabungen in der lange schon bekannten Eingangszone wurde eine Fortsetzung entdeckt Knapzyk, Quellhöhle Fürstenbrunn 21
1979 Quellhöhle beim Veitlburch Salzburger Höhlenforscher quetschten sich durch die engen Eingangsteile Höhne, Wasserfalltal 25
1980 Vierkaseralm Erkundungstour durch Walter, Walter-Rott, Wagner, Lindenmayr
Entdeckung des Viererlochs
 
1981 Viererloch Vermessung durch Karl und Wagner  
1982 Schneewindhöhle/Windlöcher Verkundung der Höhle durch Karl, Cramer, Walter-Rott, Wagner, Lindenmayr
Beim Abstieg Begehung des Eingangsteils der Windlöcher durch Wagner und Lindenmayr
 
1989 Windlöcher Begehung bis Schoßleitnerhalle durch Holvan, Meier, Hunger, Lindenmayr
Beginn der Forschungen durch die "Münchner"
 
2014 Riesending Johann Westhauser verunglückt und wird der größten Höhlenrettungsaktion, die bislang stattgefunden hat, wieder geborgen  
2015 Höhle am Untersberg Sabine Zimmerebner stirbt nach Steinschlag  Zehentner, Nachruf 2-3

 

Einige Anmerkungen zur Geschichte der Höhlenforschung im Untersberg:

Anton von Posselt-Czorich und Eberhard Fugger waren die ersten richtigen Höhlenforscher, die in die Tiefen des Untersberges vorstießen. Damals waren gerade einmal die folgenden bekannt: Kolowrathhöhle, Großer Eiskeller, Kleiner Eiskeller, Windlöcher, Eiswinkel und die "Schellenberger Eisgrotte".

Vor dem Ersten Weltkrieg war es eine Gruppe um den Maler Alexander von Mörk, die die Erforschung weiterführte, insbesondere in den Gamslöchern und dem Bärenhorst..

Wer weiteres über die Erforschungsgeschichte der Höhlen im Untersberg erfahren möchte, der lese das in den Salzburger Höhlenbüchern, aber z.B. auch in ATLANTIS, dem Publikationsorgan des Landesvereins für Höhlenkunde im Land Salzburg, oder auf der Homepage nach. Dort ist alles recht gut und zeitnah erfaßt. Aber auch andere Höhlenforscher tummeln sich seit vielen Jahren dort mit viel Erfolg. Der größte war sicherlich die Entdeckung des "Riesendings" auf der bayerischen Seite des Untersbergs durch Forscher der ARGE Bad Canstatt und durch Salzburger Höhlenforscher in dem inzwischen auf über 40 km langen Gamslöcher-Kolowrath-Salzburger Schacht System.

Und die Forschung geht weiter.....und am Ende kommt vielleicht tatsächlich das riesige "Barbarossa-System" dabei heraus.

 


Blicke auf den Untersberg von allen Seiten...

Vom Satelliten aus

Vom Flugzeug auf dem Weg nach Istanbul im April 2011

Von der Plainburg bei Reichenhall aus

Von Hallthurm aus

Von der Straße Berchtesgaden - Königsee

Von der Straße Salzburg - Grödig

Auf dem Weg zum Gipfel des Schlenken

Von der Straße Großgmain - Fürstenbrunn

< 2014                                  >2017

Von Schloss Hellbrunn aus

Vom Mühlberg aus

     
Von Zill aus

 


Der Mythenberg "Untersberg" hat schon einige Künstler angeregt. Eine erste Übersicht:

Musik:

1) Eduard von Schenk wurde von Ludwig I "als bairischer Dichter" in die Münchner Ruhmeshalle versetzt. Er lebte von 1788 bis 1841. Er verfaßte 1829 das Libretto zu "Der Untersberg", zu dem Freyherr von Poißl die Musik schrieb. Eine ausführliche Besprechung der Oper hat Dieter Hein verfaßt. Sie wurde einmal in München aufgeführt und fiel dann wohl wieder der Vergessenheit anheim. In der "NDB Deutsche Biographie" wird sie als "belangloses Singspiel" bezeichnet. Eine ganz kurze Passage daraus:

"Ein Geisterchor
Tönt aus den Berges Schoos hervor."

2) "Dunkelwelt Untersberg" ist der Titel der Sinfonie Nr. 7 von Enjott Schneider, "einem der bedeutendsten Filmkomponisten". Er widmete sie dem Chefdirigenten und künstlerischem Leiter Prof. Christoph Adt und der Bad Reichenhaller Philharmonie. Im Internet wird mit dem Bild von Alfred Schlagbauer mit mir als Modell aus der Kolowrathhöhle 2013 berichtet.
▶ Dunkelwelt Untersberg - YouTube

3) Die Gruppe Sturmpercht hat in YouTube das Stück "Der schlafende Kaiser" (2013) eingestellt. Auch hier geht es um die Höhlen im Untersberg und ihre sagenhaften Bewohner.
▶ Sturmpercht - Der schlafende Kaiser (2013) - YouTube

Literatur:

 


Links


Literatur:

Abel, Gustave Die Wasserversorgung der Stadt Salzburg und das neue Seilbahnprojekt auf den Untersberg. Mitteilungen der Höhlenkommission Wien, Jg. 1955, Nr. 1, S. 16-21
Abel, Gustave Der Untersberg bei Salzburg, ein Beispiel nordalpiner Verkarstung. Memoria di rassegna speleologica italiana,Nr. 7, [als Separatum?:] Trieste, S. 1-11
Adelung, Willi Mystischer Untersberg, in: HÖREPSY 2013, Tagungsband zum 22. Treffen der anthropospeläologischen Interessengemeinschaft Höhle-Religion-Psyche in Feucht bei Nürnberg 2013, Gröbenzell 2013
Balch, Edwin Swift Glacières or Freezing Caverns, 1900, Johnson Reprint Corporation New York and London 1970
Baumstieger, Moritz Lobet das Murmeltier, Süddeutsche Zeitung Wochenende Draußen V2/7, 12./13. Oktober 2013
Cammerer, Anselm Andreas Caspar Naturwunder, Orts- und Länder-Merkwürdigkeiten des Königreiches Bayern für Vaterlandsfreunde, sowie für kunst- und naturliebende Reisende, Kempten 1832
Czoernig-Czernhausen, Ing, Walther von Die Höhlen Salzburgs, Salzburg 1928
Czoernig-Czernhausen, Ing, Walther von Die Eishöhlen des Landes Salzburg und seiner bayrischen Grenzgebirge, Sonderabdruck aus den Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, LXIV. Jahrg. 1924
Danner, Peter Die "Nazi-Falle" auf dem Untersberg, ATLANTIS 3/4 2018, 55-56
Danner, Peter Höhlenbesuche und Höhlenforschung in Salzburg um 1800, Mitt. Haus der Natur 24-2017, 100-131
Eberhardt, Klaus Brotzeit mit Lehmbeilage - Höhlenfahrt mit Hindernissen - Teil 3, Der Schlaz 33-1981, S. 6f.
Emmer, J. Führer auf den Untersberg, Salzburg 1914, 4. Auflage
Fritsch, Thomas, Zagler, Georg Das Untersberg'sche Ausnahmetheorem erforscht am Pegelschacht, in: ATLANTIS 1-4, 2019, S. 63-65
Freisauff, R. von. Salzburger Volkssagen. Mit 900 Illustrationen, Initialen u. Vignetten in volksthümlicher Art gezeichnet v. J. Eibl. Wien u.a., Hartleben, 1880
Fugger, Eberhard Beobachtungen in den Eishöhlen des Untersberges, Petermann's Mittheilungen, 1888
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Fugger, Eberhard Der Untersberg. Wissenschaftliche Beobachtungen und Studien, Zeitschrift des dt. und österr. Alpenvereins (Wien) Jg. 1880: 117-197
(Gitschner Lazarus) Sagen der Vorzeit, oder: ausführliche Beschreibung von dem berühmten Salzburgischen Untersberg oder Wunderberg. Wien L.Mausberger o.J. (um 1800)
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Hein, Dieter Der Untersberg - eine Oper in 3 Aufzügen von Freiher von Poißl - 1829, in: HÖREPSY 2013, Tagungsband zum 22. Treffen der anthropospeläologischen Interessengemeinschaft Höhle-Religion-Psyche in Feucht bei Nürnberg 2013, Gröbenzell 2013
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Kanning, Sarah Tödlicher Sturz vor Jahrzehnten, Süddeutsche Zeitung Nr. 263, 15./16. November 2014, R20Bayern
Kanning, Sarah Gerichtsmediziner rätseln über Toten, Süddeutsche Zeitung Nr. 293, 20./21. Dezember 2014, R21Bayern
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Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg, Gesamtredaktion Walter Klappacher Salzburger Höhlenbuch Band 6, Salzburg 1996
Limpöck, Reiner Mythos Untersberg - Kraftort, Heiligtum, Anderswelt, Pichler-Verlag 2011
Lindenmayr, Franz Münchner am/im Untersberg, Gröbenzell 1997
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Meyer, Ulrich, Zagler, Georg, Höfer-Öllinger, Giorgio Hydrologie der Riesending-Schachthöhle, Die Höhle 1-4 2017, 79-99
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Pleticha, Heinrich, Müller, Wolfgang Höhlen, Wunder, Heiligtümer, Flechsig-Buchvertrieb, Würzburg 2000
Posselt-Czorich, A. Höhlenwanderungen im Salzburger Kalkgebirge, 2. Folge, Zeitschr. des dt. und österr. Alpenvereins (Wien) 11: 258-275
Rell, Franz W. Freiherr Der Untersberg und Walhalla - Begrüßung der am 18. October 1842 eröffneten Walhalla, 1842
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Schneyder, Achim Der sagenhafte Grenzverkehr, SERVUS 06/2014, S.
SÖLTL, J.M. Der Untersberg. Deutsche Bilder im Spiegel der Sage und Geschichte. Augsburg, Schlosser, 1862
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Strasser, Wolfgang Neues von den Höhlen im Grüntal am Untersberg, ATLANTIS 3/4-2016 14-22
Uhlir, Christian F. (Hrsg.) Im Schattenreich des Untersberges. Von Kaisern, Zwergen, Riesen und Wildfrauen. Norderstedt: Books on Demand GmbH, 2004
Völkll, Gerhard Karst - Wasser - Untersberg - eine Reflektion, Atlantis 3-4 2013, S. 5-9
Wagner, Reinhard Höhlensuchtour auf dem Untersberg, Der Schlaz 32-1980, S. 9
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Wallentin, Gudrun, Kals, Roland, Zimmerebner, Sabine Die Windlöcher im Untersberg - moderne Forschungsdokumentation in traditionsreicher Riesenhöhle, DIE HÖHLE 2013, S. 112
Zagler, Georg Geologische und hydrogeologische Forschungen am Untersberg, ATLANTIS 1-4, 2014, S. 28ff.
Zagler, Georg Untersberg, in: Spötl, C., Plan, L., E. Christian (Hrsg.), Höhlen und Karst in Österreich. - Linz 2016 (Oberösterreichisches Landesmuseum): 541-552
Zagler, Georg Kühstein Westwand 2018 Höhlen und Gletschermühlen, ATLANTIS 3/4 2018, 23-32
Zehentner, Gehard Nachruf auf Sabine Zimmerebner 1970-2015, Atlantis 1-2 2015, S.1-2
Zimmerebner, Sabine Über die laufende Forschung im Horrerschacht 1339/366, Atlantis 1-2 2015, S. 8ff.
Zimmerbner, Sabine Orthnank ist gefallen! Atlantis 1-4, 2014, S. 76ff.

 


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