Franz Lindenmayr / Mensch und Höhle

Der Untersberg

- eine Wanderung über und in "Kaiser Karls" Reich


> Gamslöcher-Kolowrathöhlensystem

> Landschaft und Höhlen im bayerischen Teil des Untersbergs

> Die Schellenberger Eishöhle

> Fürstenbrunn

> Der Steinerne Kaser in der Mittagsscharte

> Vom Geiereck über den Salzburger Hochthron, die Schweigmühlalm auf der Skitrasse bis ins Tal


"Im Hintergrunde stieg der Untersberg wie ein Riesensarg, der eine Welt von Kaisern und Sagen in sich verschließt, in die blauen Lüfte empor, links herein schauten die schneebedeckten Felsenhäupter, rechtshin verlor sich das Gebirge in allmählichen Senkungen in die unermeßliche Ebene gegen Bayern hin..." Söltl 2


Zum Einstieg ein paar Bilder von einer Skitour im Dezember 1998 über das Plateau Richtung Mitterberg von 
Stefan Vegh.
....

Blick Richtung Stauffen Auf dem Plateau Unterwegs

DRUNTER: ....irgendwo im Bauche des U'bergs / Foto Franz Lindenmayr


An den Übergangsstellen von Oben und Unten - die Zugänge zur Unterwelt

 

6m³-Bläser

Viererloch  
Quellhöhle beim Veitlbruch    
Mausloch bei Hallthurm 2018

Wer in Salzburg auf den Mönchsberg hinaufgeht und südwärts schaut, der sieht ihn sofort - den Untersberg. Eindrucksvoll erhebt er sich direkt aus der Ebene zwischen Salzach- und Saalachtal. Von dort aus ist die Seite mit dem Salzburger Hochthron zu sehen, zu dem heute eine Seilbahn hinaufführt. Der höchste Gipfel ist der Berchtesgadener Hochthron mit 1972 m Seehöhe.

Der Untersberg hat den Charakter eines Plateaubergs mit senkrechten Wandabfällen gegen Südosten und einer geneigten, stark verkarsteten und deshalb nur schwer zugänglichen Hochfläche im Nordwesten.

Bekannt war der Untersberg schon immer und auch einige Höhlen waren bestimmt schon seit Urzeiten bekannt. Der Kontakt mit ihnen hat sicherlich die vielen Sagen beeinflußt, die es wie sonst nur von wenigen Bergen gibt. Ein klassisches Beispiel dafür:

"Aufschreibungen von Lazarus Aigner:
In diesem 1529sten Jahr bin ich Lazarus Aigner bey Herrn Stadtschreiber zu Reichenhall in Diensten gestanden; da hat es sich einstens begeben, daß ich und der Herr Stadtschreiber sammt dem Herrn Pfarrer Martin und Herrn Pfleger, auch sonst einem Bürger aus Reichenhall mit einander auf den sogenannten Untersberg gangen und kommen sind zu einer großen Klamm, allwo ein Loch an diesem Berg: da hatte es eine Capellen, so unter dem Hohen Thron ist. Allda war ein Geschrift mit silbernen Buchstaben eingehauen in der Wand; dies haben wir angeschaut und gelesen.....S.O.R.C.E.I.S.A.T.O.M. "
(zitiert nach
Kapfhammer 41ff.)

Wo ist diese Höhle heute? Ist es die Schellenberger Eishöhle? Da gibt es hinter dem Eingang einen Raum, der die Bezeichnung "Capellen" verdient, aber diese seltsame Inschrift?

Bemerkenswerterweise beginnt schon um das Jahr 1842 die Aufzeichnungsgeschichte von richtigen Höhlenforschungen am Untersberg. Sie betreffen zuerst die Kolowrathhöhle, die ihren Namen von dem Ministerpräsidenten Franz Anton Graf Kolowrath-Liebsteinsky bekommen hat, der die ersten Erschließungsanlagen der Höhle finanzierte. Mit Eberhardt Fugger setzte dort die systematische Erforschung des Höhleneises ein, die uns noch heute wertvolle Daten liefern kann.

Anton von Posselt-Czorich und Eberhard Fugger waren die ersten richtigen Höhlenforscher, die in die Tiefen des Untersberges vorstießen.

Vor dem Ersten Weltkrieg war es eine Gruppe um den Maler Alexander von Mörk, die die Erforschung weiterführte.

Wer weiteres über die Erforschungsgeschichte der Höhlen im Untersberg erfahren möchte, der lese das in den Salzburger Höhlenbüchern, aber z.B. auch in ATLANTIS, dem Publikationsorgan des Landesvereins für Höhlenkunde im Land Salzburg, oder auf der Homepage nach. Dort ist alles recht gut und zeitnah erfaßt. Aber auch andere Höhlenforscher tummeln sich seit vielen Jahren dort mit viel Erfolg. Der größte war sicherlich die Entdeckung des "Riesendings" auf der bayerischen Seite des Untersbergs durch Forscher der ARGE Bad Canstatt.

Und die Forschung geht weiter.....

Typisch für Forschung am Untersberg: Stundenlanges, schweißtreibendes Rucksackschleppen über 700 Höhenmeter und mehr empor und wieder herunter, manchmal auch nachts und bei schlechtestem Wetter

Die neuesten Forschungsergebnisse geben guten Anlaß zu der Annahme, daß die ganzen großen Höhlen des Untersberges zusammenhängen! Einen Namen hat man auch schon dafür: das Barbarossasystem. Die momentanen Hauptelemente sind das Gamslöcher-Kolowrathsystem mt 38 km, das Riesending mit über 18 km und die Windlöcher, auch schon um die 12 km. Exzellente Höhlenforscher sind da dran, das alles einmal miteinander zu verbinden. Harte Arbeit ist das (die Spitzenforscher bleiben schon 10 Tage im Berg) und alles andere als bequem und ungefährlich. Eine Idee geht scheinbar um: Wer hängt wen an? Die Gakohöhlerer an die Riesendingler oder umgekehrt? Ein gigantisches Puzzlespiel ist da im Gange - vollkommen unzugänglich für 99,999999999999999999... Prozent der Weltbevölkerung - und doch kommt ein großer Teil der Wasserversorgung der Stadt Salzburg aus diesem riesigen Salzburger Käse, um einmal die Geographie zurechtzurücken.


Wer den Untersberg selber erleben möchte, dem sei hier von 3 Wegen erzählt - den Rest möge er selber erkunden:

1) Mit der Untersbergseilbahn hoch zum Salzburger Hochthron. Über das Plateau bis zur Mittagsscharte. Hinunter über den Eishöhlensteig, der bei gutem Wetter wunderbare Blicke nach Süden auf das Salzachtal, den Göll und die Berchtesgadener Alpen ermöglicht. Auf diesem Wege ist die Schellenberger Eishöhle ganz leicht zu erreichen und ein Besuch lohnt sich! Dann warten noch 2 Stunden Abstieg auf einen. An der Straße unten erwartet einen dann noch das Problem, zu seinem Auto bei der Talstation der Seilbahn zurückzukommen. Aber das läßt sich sicherlich auch noch lösen.

2) Wieder mit der Seilbahn auf den Salzburger Hochthron. Diesmal ist das Ziel die Überschreitung des Plateaus. Wer die Situation kennt, wird sich auf diese Tour nur bei gutem Wetter machen. Zu leicht kann man den Weg verfehlen und plötzlich herumirren. Alles sieht dann ziemlich ähnlich aus. Und Fehler kann man sich an manchen Stellen einfach nicht leisten. Über den Salzburger Hochthron geht es hinunter zur Mittagsscharte, hinauf wieder zum Berchtesgadener Hochthron. Wenn das Stöhrhaus offen hat, kann man dort einkehren. Dann geht es weiter über das Plateau und die Westflanke hinunter zum Parkplatz bei Hallthurm. Am besten läßt sich diese eindrucksvolle Wanderung mit zwei Autos machen, die man jeweils bei Anfangs- und Zielort abstellt.

Typisches Bild vom Plateau

3) Entlang der Skitrasse über den Salzburger Hochthron über die Skitrasse hinunter wieder ins Tal. Dies ist eine Tour, die kann man sowohl im Sommer als auch im Winter machen. Wer die hot spots kennt, der wird andauernd wieder halten, denn sie liegen einfach links und rechts vom offiziellen Weg - der Salzburger Schacht, der Eiskeller .....


28. Juli 2002 Auffahrt mit der Seilbahn von St. Leonhard zum Geiereckgipfel. Abstieg über das Zeppezauerhaus zum Gamslöcher-Kolowrathöhlensystem.

Bei der Gipfelstation am Geiereck
  Der Kaiser Karl
Blick über das Plateau

Von Geiereck nach Süden
> Steinernes Meer

  > Zeppezauerhaus -
Dopplersteig

Oktober 2007

Eine Tagestour über den Untersberg. Mit dem Seilbahn hoch, hinein in den Nebel, über die Mittagsscharte Richtung Stöhrhaus, dann ab Richtung Mitterberg, Vierkaseralm und dann den kräfteraubenden und muskelkaterverursachenden Steig wieder runter ins Tal.

 
   

August 2018

Ein langgehegter Wunsch ging in Erfüllung. Vom Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg, der die ehemalige Grenzerhütte für Forschungszwecke gepachtet hat, haben wir, Michael Krebs und ich, den Hüttenschlüssel uns besorgt. Wir wollen einmal eine Nacht dort verbringen und dann auf der Skitrasse ins Tal absteigen. Ein wenig Vorarbeit ist notwendig, denn wir werden ganz wo anders wieder auf das Tal treffen, als wir losfahren. Ein Auto ist auf dem Parkplatz am Ende des Weges zu postieren (da wird jetzt auch schon einiges an Geld verlangt, daß man ihn benutzen darf, und außerdem wurde er in der Größe halbiert - was herrscht da nur für ein "Geist"!). Mit meinem Golf fahren wir zur Talstation der Seilbahn und nutzen die Aufstiegshilfe. Oben setzen wir uns erst einmal ins Berggasthaus und genießen so das prachtvolle Wetter und die gute Verpflegung. Nebenbei erfahren wir dann vom Hüttenwirt, daß er inzwischen sehr genau darauf achtet, daß die Gäste auch eine schriftliche Quittung für ihre Rechnung bekommen. Ein unfälliger Gast entpuppte sich eines Tages als Mann vom Finanzamt, der wegen des fehlenden Abrechnungszettels nach einem Verzehr anzeigte, was am Ende darauf hinauslief, daß der Wirt 1.200 Euros Strafe zahlen mußte. Jetzt waren wir da so fern von der Zivilisation, und dann doch mittendrin in ihren großen und kleinen Problemen und Folgen! 
Wir stapften auf den Salzburger Hochthron und dort erst fällten wir die Entscheidung, wie es weitergehen sollte. Zwei Wege waren ja möglich. Einmal auf dem Steig in Richtung Eishöhle weitergehen, was erst einen Abstieg, dann einen Wiederanstieg und dann wieder einen Abstieg bedeutet hätte. Dann gab es da noch den Weg hinunter zur Skitrasse, dann hinab auf ihr, vorbei am Eiskeller, dann weiter hinab, und bei der Mittagsscharte eine Abzweigung dorthin und einen Aufstieg wieder zurück bis zur Hütte. Wir wählten den Weg über den Eiskeller - und wurden belohnt. Nach 50 Jahren war ich endlich zum ersten Male jenseits des Eissees am Eingang und konnte in dem großen Gang bergwärts wandern. Wieviele Anläufe hatte ich nicht schon genommen. Und jetzt war der Weg in den Berg endlich offen! Weit kamen wir nicht, da wir ja gar nicht auf eine richtige Höhlentour vorbereitet waren. Ein paar Photos, dann hieß es den Weg bis zur Hütte weiterzuverfolgen. Die Sonne senkte sich immer mehr, es dunkelte, und der Weg war noch weit, mühsam, ein bißchen vertrackt. Aber wir schafften es noch. 
Der Schlüssel tat sein Werk, die Tür ging auf und wir konnten in die verriegelte Hütte. Irgendwann war auch der Fensterschließmechanismus verstanden und das Nachtlicht konnte nun in die etwas muffige Aufenthaltsstube. Auch den Schlafraum entdeckten wir im ersten Stock, irgendwo fanden wir auch noch Unterlagen zum Draufliegen, alles war wieder im grünen Bereich. Ein wunderbarer Blick durch die Mittagsscharte war möglich, das Naturfernsehen funktionierte und wir sahen das Lichtschauspiel über Hohem Göll und Hagengebirge, gekrönt von sich ständig verändernden und anders beleucheten Wolkensilhouetten.
Ein lange ruhige Nacht. Ein spätes Aufstehen. Ein schmales Frühstück. Dann Aufräumen, Abschließen und weiter ging es in den Steinernen Kaser. Die Esoteriker scheinen den Ort ja fest im Griff zu haben. An den Wänden allerlei Zeichnungen, Steinmännchen auf einem Sims, vor allem aber das "Keltenrad", so der "Fachausdruck", ein Steinmann und davor frische Blumen. Außerdem steht da noch ein metallener Behälter, in dem Tropfwasser aufgefangen wird - ein wichtiger Punkt, wenn man sich in der Hütte aufhält und dringend Wasser bräuchte. Nirgends woanders in der Umgebung gibt es nämlich welches. Dann noch ein Blick hinauf in den Tagschacht, durch den ja, so die zahlreichen Esoterikberichte, genau am Tag der Sommersonnwende gegen 13 Uhr Sommerzeit ein Sonnenstrahl hereinkomme, der alles in ein "goldenes Licht" hüllen würde. Bei uns paßte weder Tag noch Zeitpunkt, wir gingen lieber weiter.
Es war schon einiges erreicht, als wir beim Kanonenrohr wieder auf der Skitrasse standen, dann ging es hinab zur Schweigmühlalm, wo es ja auch einige Höhlen geben soll, die aber ohne genaue Ortskenntnis nicht zu finden sind. Dann war ein Blick auf die Rabenlöcher im Sommerbühel möglich, zwei riesige Portale in der steilen Wand, bekannt schon seit den Anfangszeiten der Höhlenforschung am Untersberg. Dann ging es weiter auf dem Weinsteig und im unteren Wegstück auf einer Forststraße bis zum Parkplatz. Eine schöne Tour war zu Ende.


Zuletzt ein kurzer Auszug aus einem Stück moderner Literatur, "ICH MACHTE MICH AUF DIE FINDUNG DENN SUCHERIN BIN ICH KEINE" von Luisa Francia. Nach langer Anfahrt und vielen Erlebnissen auf Hochthron und Geiereck kommen endlich die ersehnten Wesen, die die Autorin ins Innere des Berges bringen, der schon 1836, in dem Bergführer von Heinrich Laube, als "ein sehr schlimmer Berg, den die Regierung nicht genug im Auge haben könne, ein Bäcker, ein Fleischer und ein Weinhändler seien hintereinander darin verschwunden", bezeichnet worden ist.
Die Führer in den Berg sind bei Francia "zwei Geier mit weiten uniformierten Flügeln, wie Sanitäter, wie Ärzte, wie SS-Leutnants, wie amerikanische Bomberflieger wie schiitische Milizführer, wie chinesische Soldaten wie israelische Geheimagenten wie südafrikanische weiße Killer, sie sahen aus wie die die Tod bringen und es wissen, sie sahen aus wie Mörder sie sahen wir Totschläger aus wie Mörder sie sahen aus....."

Wenn man da an den Fährmann Charon aus den griechischen Sagen denkt......

Weiter im Text: "Wie denkst du denn, sagte mein Begleitgeier, meine Geiereskorte, kommst du in den Untersberg. Rechts oder links?
Links, sagte ich, fiel nach links, was für ein Einfall, was für ein Unfall, was für ein Vorfall, in die Falle Untersberg.

Ein Zwerg nahm mich im Flug in seine Arme, der Arme ich war gewiß zu schwer für ihn, er keuchte. Kommt mit zur Junger Thall sagte er. Bin ich zu schwer? fragte ich. Keineswegs log er. Zu schwer zu schwer zu schwer. flüsterten die Steine.

Sie lachten, als er mich Jungfer Thall brachte. Kalt wars. Sehr kalt. Im Wald wars schöner, sonniger, wärmer. Mir fiel auf, daß die Nacht nicht enden wollte.

Der Zwerg entfernte sich schüttelnd und rüttelnd. Es war wirklich sehr kalt. Daran hatte ich natürlich nicht gedacht, als ich die Untersbergexpedition im warmen Zimmer mit Holzofen und Decken, mit Katzengesellschaft und heißem Tee auf Papier und rundem Tisch arglos plante...."

Wie es weiterging könnt Ihr ja im Buch nachlesen.....


Blicke auf den Untersberg von allen Seiten...

Vom Satelliten aus

Vom Flugzeug auf dem Weg nach Istanbul im April 2011

Von der Plainburg bei Reichenhall aus

Von Hallthurm aus

Von der Straße Berchtesgaden - Königsee

Von der Straße Salzburg - Grödig

Auf dem Weg zum Gipfel des Schlenken

Von der Straße Großgmain - Fürstenbrunn

< 2014                                  >2017

Von Schloss Hellbrunn aus

Vom Mühlberg aus

     
Von Zill aus

 


Der Mythenberg "Untersberg" hat schon einige Musiker angeregt, Werke darüber zu schreiben. Eine erste Übersicht:

1) Eduard von Schenk wurde von Ludwig I "als bairischer Dichter" in die Münchner Ruhmeshalle versetzt. Er lebte von 1788 bis 1841. Er verfaßte 1829 das Libretto zu "Der Untersberg", zu dem Freyherr von Poißl die Musik schrieb. Eine ausführliche Besprechung der Oper hat Dieter Hein verfaßt. Sie wurde einmal in München aufgeführt und fiel dann wohl wieder der Vergessenheit anheim. In der "NDB Deutsche Biographie" wird sie als "belangloses Singspiel" bezeichnet. Eine ganz kurze Passage daraus:

"Ein Geisterchor
Tönt aus den Berges Schoos hervor."

2) "Dunkelwelt Untersberg" ist der Titel der Sinfonie Nr. 7 von Enjott Schneider, "einem der bedeutendsten Filmkomponisten". Er widmete sie dem Chefdirigenten und künstlerischem Leiter Prof. Christoph Adt und der Bad Reichenhaller Philharmonie. Im Internet wird mit dem Bild von Alfred Schlagbauer mit mir als Modell aus der Kolowrathhöhle 2013 berichtet.
▶ Dunkelwelt Untersberg - YouTube

3) Die Gruppe Sturmpercht hat in YouTube das Stück "Der schlafende Kaiser" (2013) eingestellt. Auch hier geht es um die Höhlen im Untersberg und ihre sagenhaften Bewohner.
▶ Sturmpercht - Der schlafende Kaiser (2013) - YouTube


Links


Literatur:

Adelung, Willi Mystischer Untersberg, in: HÖREPSY 2013, Tagungsband zum 22. Treffen der anthropospeläologischen Interessengemeinschaft Höhle-Religion-Psyche in Feucht bei Nürnberg 2013, Gröbenzell 2013
Balch, Edwin Swift Glacières or Freezing Caverns, 1900, Johnson Reprint Corporation New York and London 1970
Baumstieger, Moritz Lobet das Murmeltier, Süddeutsche Zeitung Wochenende Draußen V2/7, 12./13. Oktober 2013
Danner, Peter Die "Nazi-Falle" auf dem Untersberg, ATLANTIS 3/4 2018, 55-56
Eberhardt, Klaus Brotzeit mit Lehmbeilage - Höhlenfahrt mit Hindernissen - Teil 3, Der Schlaz 33-1981, S. 6f.
Freisauff, R. von. Salzburger Volkssagen. Mit 900 Illustrationen, Initialen u. Vignetten in volksthümlicher Art gezeichnet v. J. Eibl. Wien u.a., Hartleben, 1880
Fugger, Eberhard Beobachtungen in den Eishöhlen des Untersberges, Petermann's Mittheilungen, 1888
Fugger Eberhard Die Salzburger Ebene und der Untersberg. Mit 6 Zinkotypien im Text. (Seperat-Abdruck aus dem Jahrbuch der k.k. Geolog. Reichsanstalt, 1907, Bd. 57, 3.Heft.) Wien, k.k.Geolog.RA., 1907
(Gitschner Lazarus) Sagen der Vorzeit, oder: ausführliche Beschreibung von dem berühmten Salzburgischen Untersberg oder Wunderberg. Wien L.Mausberger o.J. (um 1800)
Gümbel, C.W. Geognostische Beschreibung des bayerischen Alpengebirges und seines Vorlandes, hrsg. v. k. bayerischen Staatsministerium der Finanzen, Gotha 1861
Hallinger, Herbert Höhlenbefahrungen am Untersberg, Der Schlaz 35-1981, S. 9f.
Hartmann, Franz Unter den Gnomen im Untersberg. Eine sonderbare Geschichte. Calw-Württ., Schatzkammer-Vlg., o.J. 13 S.,
HASEKE- KNAPCZYK, H. Der Untersberg bei Salzburg: die ober- und unterirdische Karstentwicklung und ihre Zusammenhänge; ein Beitrag zur Trinkwasserforschung- Innsbruck, 1989.
Hein, Dieter Der Untersberg - eine Oper in 3 Aufzügen von Freiher von Poißl - 1829, in: HÖREPSY 2013, Tagungsband zum 22. Treffen der anthropospeläologischen Interessengemeinschaft Höhle-Religion-Psyche in Feucht bei Nürnberg 2013, Gröbenzell 2013
Huber Nikolaus Die Sagen vom Untersberg, Verlag, Ort, Erscheinungsjahr: H.Dieter,Salzburg,1909
Kanning, Sarah Tödlicher Sturz vor Jahrzehnten, Süddeutsche Zeitung Nr. 263, 15./16. November 2014, R20Bayern
Kanning, Sarah Gerichtsmediziner rätseln über Toten, Süddeutsche Zeitung Nr. 293, 20./21. Dezember 2014, R21Bayern
Knapczyk, Harald neues vom Untersberg, ATLANTIS 1-1978, S. 5ff.
Knapczyk, Harald Karst und Umwelt: Untersberg, ATLANTIS 1-1978, S. 31f.
Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg Salzburger Höhlenbuch Band 1, Salzburg 1975
Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg, Gesamtredaktion Walter Klappacher Salzburger Höhlenbuch Band 6, Salzburg 1996
Limpöck, Reiner Mythos Untersberg - Kraftort, Heiligtum, Anderswelt, Pichler-Verlag 2011
Lindenmayr, Franz Münchner am/im Untersberg, Gröbenzell 1997
Meyer, Uli Auf der Suche nach dem Karstwasserspiegel, ATLANTIS 1-4, 2014, S. 72ff.
Meyer, Ulrich, Zagler, Georg, Höfer-Öllinger, Giorgio Hydrologie der Riesending-Schachthöhle, Die Höhle 1-4 2017, 79-99
Nell, Franz Maria Der Untersberg und Walhalla, Begrüßung der am 18. October 1842 eröffneten Walhalla, Wallishausser, Wien 1842
ohne Verfasserangabe, herausgegeben von der Versicherungskammer Bayern "Wo ist der Untersberg?", in: ziele zeichen zukunft 4 - 2002, S. 12
ohne Verfasserangabe Aus dem Sagenschatz der Alpen, alpinwelt 4/2018, S.27
Pleticha, Heinrich, Müller, Wolfgang Höhlen, Wunder, Heiligtümer, Flechsig-Buchvertrieb, Würzburg 2000
Rell, Franz W. Freiherr Der Untersberg und Walhalla - Begrüßung der am 18. October 1842 eröffneten Walhalla, 1842
SCHENK E.v. Schauspiele. Cotta Stgt.1829,8, 206/296 S., Hln.m.Goldpr. I, 2 Bde.i.1 Bd. I.Teil: Belisar, Kaiser Ludwigs Traum, II.Teil v.1833: Henriette v.England, Albrecht Dürrer in Venedig, Der Untersbergr, III.Teil v.1835: Die krone v.Cypern, Alte u.neue Kunst
Schneyder, Achim Der sagenhafte Grenzverkehr, SERVUS 06/2014, S.
SÖLTL, J.M. Der Untersberg. Deutsche Bilder im Spiegel der Sage und Geschichte. Augsburg, Schlosser, 1862
Schwarz Erika Rund um den Untersberg , Verlag, Ort, Erscheinungsjahr: Bayerland,München,1944
Strasser, Wolfgang Neues von den Höhlen im Grüntal am Untersberg, ATLANTIS 3/4-2016 14-22
Uhlir, Christian F. (Hrsg.) Im Schattenreich des Untersberges. Von Kaisern, Zwergen, Riesen und Wildfrauen. Norderstedt: Books on Demand GmbH, 2004
Wagner, Reinhard Höhlensuchtour auf dem Untersberg, Der Schlaz 32-1980, S. 9
Wagner, Reinhard Zwei Touren ins Viererloch, Der Schlaz 34-1981, S. 43
Wallentin, Gudrun, Kals, Roland, Zimmerebner, Sabine Die Windlöcher im Untersberg - moderne Forschungsdokumentation in traditionsreicher Riesenhöhle, DIE HÖHLE 2013, S. 112
Zagler, Georg Geologische und hydrogeologische Forschungen am Untersberg, ATLANTIS 1-4, 2014, S. 28ff.
Zagler, Georg Untersberg, in: Spötl, C., Plan, L., E. Christian (Hrsg.), Höhlen und Karst in Österreich. - Linz 2016 (Oberösterreichisches Landesmuseum): 541-552
Zagler, Georg Kühstein Westwand 2018 Höhlen und Gletschermühlen, ATLANTIS 3/4 2018, 23-32

Bildmaterial zum Untersberg:

Münchener Bilderbogen: Bogen 842. Karl Gehrts: Die Zwerge vom Untersberg. München, Braun & Schneider, 2. Auflage, ca. 1884. Farbig koloriert.
WW-Postkarte 911. Berthold Löffler, "Wandmalereien im Salzburger Volkskeller - Der Wächter auf dem Untersberg". Farblithographie. (Wien 1910)

Bei der Talstation in St. Leonhard > Blick zum Geiereck


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