Franz Lindenmayr / Mensch und Höhle

Anthropospeläologisches Fachlexikon

 


 

Fachbegriff____ Erklärung / Erläuterung _________________________________________________________ Quelle__

 

Actéon Gestalt der griechischen Mythologie, ein "Held aus Boeotien", der auf Jagd, der Fährte eines Hirsches gefolgt sei. Sie führte zu einer Felsengrotte, in den gerade die Jagdgöttin Diana mit ihren Nymphen gebadet habe und die er dabei überraschte. Sie sei so wütend gewesen, daß ein Sterblicher sie nackt gesehen habe. Deshalb habe sie den Jäger mit Quellwasser bespritzt und ihn in die "Truggestalt eines Hirschen" verwandelt.
Beliebtes Motiv bei Künstlern, z.B. Pierre Klossowski, "Diane et Actéon", 1954
Ransmeier,
Schwarz 2007
Alu Origin Cave, Yunnan-Provinz, China Große Höhle in der südöstlichen Yunnan-Region, 165 km von Kunming entfernt
Eingangsraum wurde bereits in prähistorischer Zeit benutzt. Der Stamm der Alu lebte in der Höhle.
Die ersten schriftlichen Berichte über die Höhle stammen aus der Yuan-Dynastie. Der berühmte Geograph Xu Xiake kam während der Ming-Dynastie zweimal für Untersuchungen hierher.
 
Andra Mari Name der höchsten baskischen Naturgöttin, die der Legende nach in den Höhlen des Urkiola-Massivs in Nordspanien lebt  
Aughey, John H.   http://docsouth.unc.edu/fpn/aughey/aughey.html
Bell Witch Cave, Tennessee, USA Bei der Höhle handle es sich um "einen der berühmtesten und frequentiertesten Orte in der Geschichte Amerikas". Es geht um Spukgeschichten, die sich um geisterhafte Gestalten, geisterhafte Geschichten und Poltergeistaktivitäten. Es soll im Jahre 1817 begonnen haben, als erstmals Mitglieder der Bell Familien seltsame Phänomene in ihren Heim wahrnahmen. Der Geist identifizierte sich als "Hexe" Kate Batts und erschien bald täglich bei den Bells und richtete Verwüstungen an.
107 Jahre später wollte sie wiederkommen, aber das Jahr verstrich und nichts war passiert. Es wird noch immer von seltsamen Erscheinungen berichtet.
Heute ist sie Touristen zugänglich
http://www.spukorte.de/html/bell_witch_cave.html
Bhimkund Kultisch genutzte Quellhöhle in Bajna, Bijawar, Chhatarpur-Distrikt, Madhya Pradesh, Indien (Länge 305 m, T - 79 m / 2006)
Eine Erzählung, die sich an das Mahabharata anlehnt, erklärt die Entstehung der Höhle so: Draupati, die Frau der fünf Pandavabrüder, fühlte sich durstig. Bhim, der Starke, schlug daraufhin mit seinem "khatta", einer Art Schläger, auf den Boden und ein Loch tat sich auf, unter dem sich eine Höhle mit Wasser auftat. Eine ähnliche Geschichte nennt Arjun, der Bogenschützen der Pandavabrüder, als Ursache. Er habe mit seinem Pfeileinschuß die Höhle geöffnet.
In der Höhle gibt es zwei Räume, einer genutzt als Shivaheiligtum, ein zweiter als "Dormitory" für die Schüler der Hinduschule gleich bei der Höhle. Von den Frauen wird das Wasser der Höhle mit Kübeln aus dem unterirdischen See geholt, das sie dann über den Shivalingam gießen. Die Männer nehmen teilweise ein kultisches Bad im Höhlenwasser, andere springen einfach zum Vergnügen in die Fluten.
BHB Bd. 27, S. S. 33ff.
Bibelforscherdoline Kleine Höhle im Ostteil des Untersbergs bei Salzburg (Katasternummer 1339/10)
In der 50er Jahren hat sich eine Gruppe von Anhängern der Bibelforschergemeinschaft dorthin zurückgezogen, um den von ihnen berechneten Zeitpunkt des Weltuntergangs zu erwarten. Der trat aber nicht ein, so verließen sie die Örtlichkeit wieder und nur noch der Name der Höhle erinnert ein wenig an dieses Ereignis.
Salzburger Höhlenbuch Band 1, S. 186
Bodhidharma Indischer Mönch, geboren um 440 bis ca. 528 n. Chr.. 480 verläßt er Indien und reist nach China. 523 läßt er sich in der Provinz Henan nieder. Der Legende nach legte er im Shaolinkloster die Keimzelle einiger chinesischer Kampfkünste. Einer weiteren Legende nach hat er die Teepflanze erschaffen. Während einer Höhlenmeditation seien ihm die Augen schwer geworden. Um nicht einzuschlafen, habe er sich die Augenlider abgerissen und sie weggeworfen. Wo diese landeten, da sei dann der erste Teestrauch gewachsen, was auch die Form der Blätter erkläre. Die Szene ist ein beliebtes Motiv für künstlerische Darstellungen. SpiritualWiki - Bodhidharma
Chaos "Das griechische Wort "Chaos", das ursprünglich "gähnender Schlund" heißt, erst später "leerer Raum" (und schon gar nicht "Durcheinander") liest sich in diesem Zusammenhang (rituelle Tötung) wie der Klartext des genius loci. Er ist menschenfressender Schlund, aber nur als Schlund auch der Grund, der die rituelle Tötung rechtfertigt. Sie muß sein, weil er sie verlangt.." Tücke, Christioph, S. 75
Chapultepec, Höhle von   http://www.vale.org.uk/caves/cuetzalan/history.html
Covadonga, Höhle von Höhle in Asturien, die den Männern des westgotischen Fürsten Pelayo als Unterschlupf diente. Gestärkt, der Sage nach, durch die Marienstatue in der Höhle, gelang es den Kämpfern Steine auf das vordringende Maurenheer zu wälzen, die es zum Rückzug veranlassten. Diese "Schlacht von Covadonga" markiert den Beginn der christlichen Rückeroberung der iberischen Halbinsel und gehört zum Gründungsmythos Spaniens. Schoepp, Sebastian, Kein Wetter für Mauren
Damo Dong im Song Shan Gebiet in der Nähe des Shaolin-Klosters, Provinz Henan, China
Der Bodhidharma soll sich um 500 n. Chr. in diese Höhle hinderte von Metern oberhalb des Klosters zurückgezogen haben. 9 Jahre lang soll er in der Höhle meditiert haben. Dabei, so die Sage, habe er solange unbeweglich gesessen, "daß sich sein Schatten in den Fels brannte, und er die Ameisen kreischen hörte." Als Ausgleich zum bewegungslosen Sitzen entwickelte er später das Kung-Fu.
Über eine Steintreppe mit 800 Stufen ist sie erreichbar. Morgens sollen die Mönche und Nonnen aus dem Kloster hinauflaufen und auf Händen und Knien wieder hinabsteigen. Wenige Meter oberhalb der Höhle blickt eine riesige Steinskulptur Damos über das Land.
Fechter, Herbert, Song Shan - Chinas heiliger Berg und seine Klöster

Song Shan, China

China Reisen, China Rundreisen und Reiseziele in China - Songshan - China Reisen und Reisetipps für Ihre China Reise

Denisovahöhle Höhle im Altai-Gebirge, in der bei Ausgrabungen vermutlich ein neuer Menschentyp, neben dem "Modernen Menschen" und dem Neandertaler, erstmals gefunden wurde Blawat, Katrin, Homo X - Paläoanthropologen entdecken in Sibirien eine neue Menschenform, die bis vor 30.000 Jahren dort lebte, Süddeutsche Zeitung 25. März 2010, S. 18
Dschings Khan, Grabhöhle des Berühmte, wohl künstliche, Grabhöhle Dschingis Khans auf dem Berg Burkan Khaldun in der noch heute Mogolen Votivgaben ablegen sollen Orlandi, S. 61
dwar Sanskritwort, ursprünglich für Türe. Im übertragenden Sinne bezeichnet es auch einen Bergpaß, eine enge Stelle zwischen Blöcken , Felsen oder einen Schluf in einer Höhle oder anderen engen Gegenständen. Verwendung findet dieser Ausdruck für Stelllen, wo die Tugendhaftigkeit von Pilgern geprüft werden soll, z.B. in dem Höhlenheiligtum der Göttin Bibi Nani in Hinglaj, Pakistan aus: Gebauer, Daniel, Datenbankbasierter Höhlenkataster Südasien, in: STALACTITE 53, 2, 2003, S. 41
Egeria, Grotte der Nymphe   Das Goethezeitportal: Die Grotte der Nymphe Egeria
Eliashöhle In dieser Höhle am Kap versteckte sich der Sage nach der Prophet Elias vor den Königen von Israel. Heiligste jüdische Stätte in Haifa. Baedecker Israel
Epimenides Philosoph und berühtester Seher und Reinigungspriester (Katharte) seiner Zeit sowie ein Zeitgenosse der Sieben Weisen, zu denen er auch gerechnet wird.
Er gehörte dem enthusiastischen Kult des Zeus und der Kureten an, mit dem auf Kreta eine geheime Priesterweisheit verbunden war. Es soll in der Diktäischen Höhle bei Knosses geschlafen haben und erst nach 57 Jahren wieder aufgewacht sein.
Quelle: WIKIPEDIA

 

Fengtu Ort und Berg am Yangtse in Szech'uan in China
In ihm soll der berühmteste Zugang zum Schattenreich der Unterwelt sein. "Der Berg mit einer geheimnisvollen, unergründlichen Öffnung auf dem Gipfel ist bedeckt mit Tempeln für die verschiedensten Götter, die mit dem Jenseits in irgend einer Verbindung stehen. In einem dieser Tempel thront der Schlangenkönig.."
Boerschmann

Fengdu - The Ghost City, Sichuan China

Floyd Collins    
Foiba Das Wort kommt vom lat. "fovea" und "fossa", das Höhlen insbesondere vom Schachthöhlentyp beschreibt. Es bildet den Kern des Wortes "infoibare" in der italienischen Sprache, das so viel heißt wie "in den Schacht gestoßen oder geworfen werden". Nach Schätzungen ist dies mit 10-15.000 Menschen gemacht worden am Ende des 2. Weltkriegs. Opfer waren, so der Beitrag in Wikipedia, "vorwiegend Nichtkommunisten, die sich gegen die Annexionsbestrebungen des kommunistischen Jugoslawiens stellen und Opfer ethnischer Säuberungsmaßnahmen gegen die italienischsprachigen Bevölkerungsteil hauptsächlich im Raum Triest-Istrien.
Eine bekannte Gedenkstätte ist die Foiba di Basovizza im Hinterland von Triest, ein 240 m tiefer Direktschacht, in den u.a. 120 deutsche Soldaten geworfen wurden. Heute ist der Zugang durch eine Betonplatte verschlossen.
 
Gurugem Phuk Meditationshöhle, vom Menschen geschaffen, in der Felswand oberhalb des wieder aufgebauten Klostern von Gurugem, Garudatal, Tsaparang Ngari Provinz, Westtibet
Im 8. Jahrhundert lebte bereits der Bon-Meister Gyerpung Drenpa Namka in der Höhle. In der Folge lebte weitere Bon-Meister dort. Pilger dürfen noch heute den Ort besuchen.
 
Hantongshan Shenxian Dong Die taoistischen Höhlentempel liegen südöstlich der Stadt Yantai im Hantongberg. Sie wurden in den Berg während der Yuan-Ära geschlagen. Es gibt 6 verschiedene Höhlen, die noch heute von Mönchen des nahen Klosters betreut werden.  
Höhle der weißen Wolken Im Trommelberg, dem Gushan in der Provinz Fuzhou
Weiße Wolken sollen oft in die Höhlen fließen, so daß sich die Menschen drinnen sich kaum mehr wahrnehmen. Von ihr heißt es: "Einmal da gewesen, wirst du das Erlebnis niemals vergessen. Es ist wundervoll, weil alarmierend steil."
Trommelberg | Gu Shan | Fuzhu Reisen | Reiseführer | Sehenswürdigkeiten | Reisetipps | Attraktionen
Höhle des Löwen "Sich in die ..... " wagen > mutig dem Stärkeren entgegentreten. Der Ausdruck bezieht sich auf die 246. Fabel des Äsop (um 550 v. Chr.).
Ein Fuchs antwortet auf die Frage des in einer Höhle liegenden kranken Löwen, warum er nicht nähertrete: "Ich träte schon ein, wenn ich nicht sähe, daß so viele Spuren hinein-, aber keine aber herausführt."
 
Ho Xuan Huong vietnamesische Dichterin (1772-1822), die oft als größte Dichterin Vietnams bezeichnet wird
In einigen Gedichte tauchen auch Höhlen auf, so in "Die Höhle von Xiangji" und "Lüsterne Mönche". In ihnen werden die Mönche eines buddhistischen Heiligtums beschrieben, die nach außen hin lebende Heilige darstellen und anderen Moral predigen, im Geheimen jedoch "unmoralische Sachen" machen. In einem Gedicht über die Halong-Bucht tauchen "sagenumwobene Kristallpaläste" auf und von "Göttern bewohnte Höhlen".
Wikipedia-Artikel
Huldufolks Isländischer Ausdruck für die "versteckten Leute", Wesen, die im Untergrund leben sollen. Sie sollen durch den intimen Kontakt zwischen Elfen und Menschen entstehen. Willhardt, Sadler, Island, 142f
Elfenwelt
Kadmos Gestalt aus der griechischen Sagenwelt, speziell dem "Thebanischen Mythenkreis"
Der Bruder der von Zeus entführten Europa macht sich auf die Suche, wo seine Schwester geblieben ist. In Delphi wird ihm geweissagt, daß er seiner Kuh folgen solle, die ihm den Weg wiese. Dort, wo sie sich niederlasse, solle er die Stadt Theben gründen und das Tier der Athene opfern. Nach dem Vollbringen dieses Aktes will er ein Wasseropfer vollziehen. Er schickt seine Gefährten los, um Wasser aus einer Quelle zu holen, die einer Höhle entströmt. In ihr lebt ein Drache, ein Sohn des Ares. Der Drache frißt die Gefährten, Kadmos muß selbst eingreifen und mit Hilfe eines Schwertes oder eines Felsens das Tier umbringen. Athene begibt sich selbst zum Schauplatz und verlangt, daß Kadmos die Hälfte aller Drachenzähne in die Erde pflanzt.
Die Geschichte wird auf einigen griechischen Vasen dargestellt und später etwa von Hendrick Golzius und Franceso Zuccarelli gemalt.
B. Edwards: Kadmos the Phoenician – A Study in Greek Legends and the Mycenaean Age. Adolf M. Hakkert, Amsterdam, 1979.
Kaiser-Wilhelm-Höhlen Höhlengruppe am Rand der Kalkbänke (zum oberen Dogger gehörig) längs des Mkulumusibaches bei Tanga in Deutsch-Ostafrika. , Literatur: S. Amboni; ferner Y. Sjöstedt, Wiss. Ergebn. d. Schwedischen Zoolog. Exped. nach dem Kilimandjaro usw. Bd. I. 1. Stockholm 1910. http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=
Kaiser-Wilhelm-H%F6hlen
Kiewer Höhlenkloster
Kiewo-Petscherskaja Lawra
Gründung im Jahre 1051. Es wurde zu einem geistigen und theologischen Zentrum der ostslawischen Christenheit. Häufig zerstört, besonders gründlich durch die Tataren 1240. Besteht aus der Oberen Lawra, dem über dem Dnjepr thronenden Kirchen- und Klosterensemble, einer langen Treppe und der Unteren Lawra mit dem Höhleneingang. In den Höhlen sind viele Skelette von Popen und Mönchen, die, angeblich wegen der spezifischen Zusammensetzung der Luft, nur wenig verwest sind, seit 1990 Weltkulturerbe der UNESCO Kiev: Saint-Sophia Cathedral and Related Monastic Buildings, Kiev-Pechersk Lavra - UNESCO World Heritage Centre
Krete-Kratschi, Togo Berühmtes Höhlenheiligtum, das inzwischen in den Fluten des Voltastaudamms verschwunden ist. Lebensraum des Obossomso oder Erzpriesters des blutigen Götzen-Odentes. Er wurde von der deutschen Expedition Gruner wegen "verschiedener Kapitalverbrechen" standrechtlich erschossen. Seidel, H. 1911, S. 298
Kriegsloch eine kreisrunde Aushöhlung im Jungfraugletscher, Schweiz, von der seit mehr als 300 Jahren berichtet wird, daß sie sich in Kriegszeiten schließt. In Friedenszeiten öffnet es sich wieder Mayer 2000
Ludlamshöhle 1) Theaterstück des dänischen Dichters Adam Gottlob Oehlenschläger (1779-1850),
gespielt 1820 zum ersten Male im Theater an der Wien
2) Wiener Künstlervereinigung, in der unter anderem Franz Grillparzer Mitglied war, die sich täglich versammelten und einen Ignaz Franz Castelli zum "Professor für Frivolitätswissenschaften" beförderten
Gutknecht, S. 215 ff.
Malapahöhlensystem, Südafrika Höhlenystem in Südafrika, 40 km nördlich von Johannesburg
Lee Berger, ein Anthropologe, und Paul Dirks, Geologe, entdeckten auf Aufnahmen von Google Earth, als sie alle bekannten prähistorischen Fundstellen erfassen wollten, diese Höhle. Vor Ort fand sie in der Grootvleispruit bei Malapa am 15. August 2008 den ersten menschlichen Knochen, ein Schlüsselbein. Das Höhlensystem hat eine Ausdehnung von 500 mal 100 Metern, es zieht sich entlang einer Hügelflanke bis auf eine Höhe von 1.450 Metern. Besonders bedeutsam ist der Fund der Reste eine kleinen Frau, vielleicht Ende 20, und eines etwa 13-jährigen Jungen, die vermutlich in einen Schacht gestürzt sind. Die Knochen sind knapp 2 Millionen Jahre alt und sind Zeugen einer neuen Hominidenart, die Australopithecus sediba getauft wurde.
Hubert Filser, Süddeutsche Zeitung S. 16, Nr. 81, 9. April 2010
Maria Lionza Name der Zentralfigur eines weitverbreiteten Kultes in Venezuela. Die "Göttin" wird in einer Legende als die 1502 geborene Tochter eines indianischen Häuptlings beschrieben. Sie habe über die wilden Tiere geherrscht und um Thron gäbe es einheimische Tiere wie Schildkröten und Schlangen. Sie soll noch in den Bergen von Sorte, 300 km von Caracas entfernt, leben. Dort befindet sich auch der "Altar Mayor", wohin jährlich viele pilgern. Der wichtigste Tag ist der 12. Oktober. An diesem Tag kommen viele der Schamanen und Priester, die sich diesem Kult zugehörig fühlen, dorthin und vollziehen ihre Rituale, von denen man sich die Heilung unterschiedlichster Krankheiten verspricht.
Wurzel des Kults scheint eine starke Verehrung der Naturkräfte zu sein, der "Geister" in den Flüssen, den Höhlen und dem Dschungel.
http://www.caribeinsider.com/showreligion.do?code=002
Medizine Hole, North Dakota, USA Diese in Stufen abfallende Schachthöhle soll den Indianern wegen der angeblichen Heilkraft des austretenden Höhlenwinds als etwas Besonderes gegolten haben. http://www.killdeer.com/index.asp?Type=B_BASIC&SEC={6A18131E-021F-4236-96E5-35D9F48325E6}
Milarepa's Cave oder Namkading Cave Höhle liegt 11 km nördlich der Stadt Nyalam in Tibet
Sie soll viele Jahre hindurch der Aufenthaltsort des berühmten tibetischen Philosophen und Mönchs gewesen sein
 
Mulca's Cave, Western Australia 20 km vom berühmten Waver Rock entfernt, 30 m Granitverwitterungshöhle, Höhlenwände sind mit Felszeichnungen und Handabdrücken bedeckt. Heiliger Ort der Ureinwohner, mit Legenden verbunden: Eine Frau verliebte sich in einen Mann, den sie nicht heiraten durfte. Die beiden bekamen ein Kind, Mulka. Mulka, der illegitime Sohn, lebte in dieser Höhle. Als eine Bestrafung für die illegale Elternbeziehung schielte er fürchterlich. Durch seinen schielenden Blick konnte er kein erfolgreicher Jäger werden und versteckte sich in der Höhle und jagte und fraß kleine Kinder. Als seine Mutter ihn deswegen zur Rede stellen wollte, tötete er auch sie. Szentes, S. 95
Olympus, Mount, USA Berg im Olympic Nationalpark, Bundesstaat Washington, USA
In ihm soll eine Höhle sein, die die lokalen Indianerstämme dazu bewegte, "dem Gipfel so fernzubleiben wie nur irgend möglich". Das Wesen, das sie abschreckte, hieß Thunderbird. Die indianische Mythologie beschrieb ihn als gigantisches Ungetüm mit Federn so lang wie Kanus und von ungeheurer Kraft. Eines Tages, als die Indianer Hungersnot litten, flog Donnervogel hinaus aufs Meer, ergriff einen Wal und schleuderte ihn zwischen die Menschen. Woraufhin diese nicht nur satt, sondern zu passionierten Walfängern wurden. Donnervogel aber zog sich in seine Höhle unterhalb des höchsten Gipfels zurück, von wo er zuweilen Blitze und eisige Fluten zu Tal schickte. "Heimat des Donnervogels" wurde daher zu einem der indianischen Namen für den amerikanischen Olymp."
visitolympicpeninsula.org
Linden, Peter, Zweite Heimat des Zeus
Pacari Tampu Name einer mythischen Höhle (Ort der Morgenröte), die in der Schöpfungsmythologie der Inkas eine große Rolle spielt. Es gibt davon verschiedene Versionen. Oft heißt es, die Inkas stammten von der Sonneninsel im Titicacasee, aber in einer anderen heißt es Manco Cahac, der Sohn des Sonnengottes Inti, habe sich in einer Höhle zusammen mit seinen Brüdern und Schwestern aufgehalten. Von dort aus hätten sie die Eroberung des Cuzcotales betrieben, mythologisch formuliert, mußte er eine Stelle, wo der mitgegebene goldene Stab mit einem Schlag in die Erde geschlagen werden konnte. Dort war dann der Nabel der Welt. http://www.crystalinks.com/incacreation.html

http://www.incaglossary.org/p.html

Philoktetes Gestalt aus der Illias, beteiligt sich am Kriegszug gegen Troja mit sieben Schiffen. Als die Griechen auf Tenedos beim Mahl sind bzw. ein Opfer an Apollon verrichten, wird P. von einer Schlange gebissen. Die Wunde verheilt nicht und verbreitet einen fürchterlichen Gestank, setzt man ihn allein, nur mit seinem Bogen bewaffnet, auf der Insel Lemnos aus. Dort lebt er in einer Höhle. Nach 10 Jahren wird Odysseus (in einer anderen Version der Geschichte ist es Neoptolemos, der Sohn des Achilles) nach Lemnos geschickt, um P. zu holen. Eine Weissagung lautete, daß die Griechen den Kampf um Troja nur gewinnen könnten, wenn der Bogen des P. zum Einsatz käme (Damit tötet P. später den Paris).
Die Höhle ist der Hintergrund der Handlung in dem Drama von Sophokles "Philoktetes" von der es heißt, daß sie zwei Eingänge habe, zu der ein kurzer Pfad von Strand hinauf führe.
"Erspäh' die doppelt offne Felsenhöhle dort,
wo man im Winter in der Sonne beiderseits
sich setzen kann und wo zur Sommerszeit der Wind durch beide Öffnungen, den Schlaf befördernd, weht.."
Sophokles, Dramen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft, S. 2500

Jobst, Werner, S. 45ff.

Polis-Cave auf Ithaka Kulthöhle des Odysseus, "stellt eines der wichtigsten Zeugnisse der mythischen wie kultischen Stiftung griechischer "Identität" durch die Verehrung eines homerischen Helden vom späten 2. Jahrtausend v. Chr. bis in die römische Zeit dar"
Ausgrabungen durch das Zentrum für Altertumswissenschaften der Universität Heidelberg
 
Salamanca, Höhle von Eine Legende erzählt, dass der Teufel in dieser Höhle die Studenten in schwarzer Magie unterrichtete. Wahrscheinlich ist die Verknüpfung dieser ehemaligen Krypta der Kirche San Cebrián mit der Nekromantie auf einen gewissen San Cebrián zurückzuführen, der Magier war, ehe er Heiliger wurde. Es mag übertrieben erscheinen, aber einst war Salamanca in der Welt für seine esoterische Höhle fast ebenso berühmt wie für seine Universität. Gemäß der Legende war die Cueva de Salamanca – so ihr spanischer Name – ein Ort, an dem seit uralten Zeiten – manche führten ihren Ursprung sogar auf Herkules zurück – ein alter schwarzer Kult abgehalten worden sei, bei dem der Teufel die Hauptrolle spielte. Ganz hinten in der Krypta habe dieser in Form eines Ziegenbocks oder einer Hand auf einem Stuhl seine Lektionen in schwarzer Magie, Wahrsagung, Astrologie, Handlesekunst und vielen weiteren okkulten Dingen im Schein einer ewig brennenden Kerze diktiert. Er hätte während sieben aufeinander folgender Jahre sieben Studenten gehabt. Als Bezahlung für den Unterricht wäre einer von ihnen, der zufällig ausgewählt worden sei, für immer in der Macht des Infernos verblieben. Wie die meisten Reisenden, die damals die Stadt besuchten, beschäftigte sich auch die Literatur – insbesondere die Barockliteratur – mit dieser Legende. Sogar Miguel de Cervantes machte sie zum titelgebenden Thema seines Zwischenspiels Die Höhle von Salamanca (La Cueva de Salamanca). Text aus: http://www.espanolensalamanca.com/de/ciudadsalamanca/historia/leyendas/
Saptaparni Gupha in Rajgir/Indien,
der Ort des 1. Buddhistischen Konzils,
Entstehungsort der Theravada-Schule
http://www.thezensite.com/BuddhistPhotos/Rajgir.html
Seleukeia, Höhle bei am Kalykadnos

Höhle, die der hl. Thekla gewidmet ist. Die acta Pauli et Theclae mit der Geschichte des Mädchens, das in Ikonion (heute Konya) dem Apostel Paulus lauschte, von ihm bekehrt wurde und fest an seiner Seite blieb, ihrer Standhaftigkeit wegen in Ikonion selbst und in Antiocheia in Pisidien zur Hinrichtung geführt, doch beide Male auf wundersame Weise errettet wurde, schließlich jahrzehntelang in einer Höhle lebte, predigte und taufte, gehen auf das Werk eines Prebysters in Asien ca. 180 n. Chr. zurück. War die bekannteste asiatische Wallfahrtsstätte der neuen Religion. Unter ihren frühesten Besuchern waren Gregor von Nazianz und die Spanierin Egeria.
 

 
Steunos-Höhle bei Aizanoi in Phrygien / Türkei erwähnt von Pausanias (10,32,3), in ihrem Innern konnte das Hauptheiligtum der Meter Steuene lokalisiert werden
Sunniva Name einer norwegischen Heiligen, die laut einer alten norwegischen Legende einen Teil ihres Lebens in einer Höhle gelebt hat. Sie war die Tochter eines irischen Königs, vor dem sie im Boot floh um einer Zwangsverheiratung zu entgehen. Sie landete auf der Insel Selje vor der norwegischen Küste. Dort habe sie friedlich in einer Höhle gelebt, bis Nachbarn die Viehdiebstahl vermuteten, gegen sie mit einer Armee anrückten. Als die Krieger bei der Höhle angekamen, war diese schon von einem Erdrutsch verschüttet. König Olaf Tryggvason ließ die Höhle im Jahre 995 wieder öffnen und man fand den toten Körper von Sunniva vollkommen unverändert vor. Der König ließ dann für die Heilige eine Kirche errichten Speleo Stamp Collector Nr. 23-1986, S. 18

Rindal, Magnus (red), Selja - heilag stad i 100 är, Universitetsforlaget Oslo1997

Symmes Hole Angebliches Loch in den Polkappen, das zu einer Hohlwelt im Innern der Erde führen sollte - ein theoretisches Konstrukt von John Cleeves Symmes jun, das er 1825 erstmals vorstellte  
Tempel der Vernunft von Etienne-Louis Boullée Einer der herausragenden französischen Vertreter der Revolutionsarchitektur plante einen Kenotaph zu bauen, d.h. ein Grabdenkmal für einen berühmten Toten, der an dieser Stelle nicht bestattet war, für Isaac Newton. Eine 150 m hohe Kugel sollte die Sphäre des Universums symbolisieren. Im Innern sollte durch Perforation der Kugeloberfläche der Sternenhimmel simuliert werden. Der Kuppelbau sollte über einer Schachtspalte errichtet werden, und über der Spalte sollte eine Figur der vielbrüstigen Artemis Ephesia zu sehen sein. Vogt, Adolf Max, Boullées Newton-Denkmal. Sakralbau und Kugelidee. Basel u. Stuttgart 1969
Lankheit, Klaus, Der Tempel der Vernunft, unveröffentlichte Zeichnungen von Etienne-Louis Boullée. Schriftenreihe des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur au sden ETH, Band 2, Basel Stuttgart bei Birkhäuser 1968
Tianshi Dong
Cave of the Heavenly Master
Höhle im Mount Quingchengsahn, Chengdu, Sichuan, China
Es heißt, daß dort Zhang Daoling, der legendäre Begründer der taoistischen Religion, gelehrt habe. Der dazu gehörende Tempel stammt aus der Sui-Periode (589-618), aber wurde am Ende der Qing-Dynastie neu errichtet.
Cave of the Heavenly Master, Mount Qingchengshan, Chengdu
Tiefe Ein zentraler Begriff, wenn es um "Höhlen" gibt, eine der Grundkoordinaten, auch im übertragenen Sinne.
"Mit Tiefe drückt sich das Verlangen nach profunder Substanz aus, nach Komplexität...die entscheidende Einsicht..bei solchen Spekulationen über "Tiefe" lautet: Tiefe darf im Kunstwerk nicht grundlos, nicht bodenlos sein. Sie wird dann nämlich nicht mehr als Tiefe wahrgenommen, sondern nurmehr als Konfusion in einem grenzen- und grundlosen Nichts.."
Kaiser, S. 11
Timpanogos Cave, USA   http://webschool.wash.k12.ut.us/socialstudies/utah/1887timp.html
Tre Fontane Grotte Höhle in der Nähe von Rom, gegenüber einem Trappistenkloster. Berühmt geworden ist sie durch ein Ereignis am 12. April 1947. Der römische Autobusinspektor Bruno Cornacchiola, ein Kommunist und ehemaliger Katholik, ging mit seinen Kindern dort spazieren und wollte eine Rede schreiben. "Er wollte auf kämpferische Weise aufzeigen, dass die Lehre der katholischen Kirche über Maria der Heiligen Schrift widerspricht. Schon hatte er sich die Stichpunkte „Jungfrau“, „Unbefleckte“ und „Aufnahme in den Himmel“ notiert, da wird er von den Kindern, die den Ball verloren haben, unterbrochen. Bei der Suche findet er die Kinder, wie sie der Reihe nach vor einer Grotte niederknien, ins Innere schauen und ständig die Worte „Schöne Frau!“ wiederholen. Nachdem sich die Kinder nicht ansprechen und aufgrund einer geheimnisvollen Schwere auch nicht aufheben lassen, will er dem Rätsel auf die Spur kommen. Er tritt in die Höhle ein, sieht aber nur den kahlen Fels und will die Grotte wieder verlassen. Verzweifelt erhebt er seine Hände und seine weinenden Augen zum Himmel und ruft: „Gott, rette uns!“ Plötzlich sieht er zwei strahlende Hände, die sich auf ihn zu bewegen und sein Gesicht berühren. Er hat das Gefühl, als ob ihm etwas von den Augen weggerissen würde. Im selben Augenblick empfindet er einen leichten Schmerz. Eine tiefe Finsternis umhüllt ihn, die sich langsam löst. Schließlich strahlt ein Licht auf und es zeigt sich auch ihm die Erscheinung. Cornacchiola ist überwältigt von der ungeheuren Schönheit und Milde der Frauengestalt." (aus einem Internettext über dieses Ereignis > http://www.kath-info.de/cornacchiola.html Greene, S. 93f.
Trophonios Die Kultstätte des Trophonoios war eine Höhle im böotischen Lebadeia. In der Höhle hausten, den Erzählungen zu Folge, zwei Schlangen, die man als Trophonios und dessen Tochter Herkyna ansah. Ihnen mußten die Orakelsucher Honigkuchen mitbringen. In das Innere der Höhle wurde man von einem Pneuma, einem Sog, hineingezogen. Als Beleuchtung diente das durch den Eingang einfallende Tageslicht.
Höhle wird in einer Komödie des Krationos erwähnt.
Jobst, Werner, S. 61
Uhud Cave Höhle in der Nähe von Medina (Saudi-Arabien)
Sie gilt als Aufenthaltsort des verwundeten Mohammed, der sich während der Schlacht von Uhud dorthin zurückgezogen hatte. Es wird auch erzählt, daß der Prophet dort einen seiner Vorderzähne verloren habe.
2006 erregte die Höhle auf einmal große Aufmerksamkeit, als "islamische Eiferer" (Wahabiten) von der saudischen Regierung verlangten, die Höhle zu zerstören. Der Grund war das Verhalten vor allem türkischen Moslems, die in immer größerem Maße dorthin pilgerten, um dort "seeking blessings" (..gesegnet zu werden) und "taking photos". Einige der Pilger hätten sogar die Felsen "geküßt", und so etwas ist nach Auffassung anderer Moslems "not related to Islam".
Die saudische Regierung hat die Zerstörung der Höhle abgelehnt, eine Absperrung des Ortes durch einen Zaun dagegen befürwortet.
Bilder unter
GOOGLE
Vieng Xai, Laos In die "Cave City" hatte sich die Führung der Pathet Lao 12 Jahre lang zum Schutz vor amerikanischen Dauerbombardements in ausgebaute Höhlen zurückgezogen.
Heute ist sie die touristische Hauptattraktion der gleichnamigen Stadt mit 33000 Einwohnern.
http://cavingliz.multiply.com/photos/album/6/Laos_Vieng_Xai_Hidden_City
Wilson's Cave Sehr großer Felsüberhang in den Drakensbergen, Südafrika, in dem bis zu 12 Wanderer gleichzeitig übernachten können  
Wilson's Cave Name einer Höhle in der Nähe von Hummeltown, Pennsylvania, USA
In ihr verbrachte William Wilson (1762-1821) die letzten 19 Jahre seines Lebens. Seine Schwester Elizabeth war beschuldigt worden, ihre Kindern umgebracht zu haben. Sie wurde zum Tode verurteilt, aber dann doch begnadigt. Er schaffte es aber nicht mehr rechtzeitig, den Gnadenakt dem Exekutionskommando zuzustellen, so daß er den Tod der Schwester nicht mehr aufhalten konnte. Oft wird er als "Pennsylvania Hermit" bezeichnet.
 
Wilson's Cave Name eine früher als Schauhöhle geführten Höhle im Buchan-Gebiet, Victoria, Australien  
Yarimburgaz-Höhle 20 km nordwestlich von Istanbul, Türkei

Höhle mit "Schlüsselstellung in der Forschung" (Marek), weil sie vom Paläolithikum bis in die römisch-byzantinische Zeit (mit Unterbrechungen) bewohnt bzw. besucht war

 
Yoritomo Name eines japanischen Kriegers (1147-1199), der sein Leben dadurch rettete, daß er sich nach einer verlorenen Schlacht in einer Höhle versteckte  
Zhanggong Dong Die Höhle liegt im Yufenghügel, 22 km südwestlich von Yixing. Die Höhle wurde nach Zhang Guolao benannt, einem alten taoistischen Einsiedler, der dort einmal gelebt haben soll.  

 

Literaturquellen:

Boerschmann, Ernst Architektur und Kulturstudien in China, in: Zeitschrift für Ethnologie, Jg. 42, 1910, p. 390-426
Fechter, Herbert Song Shan - Chinas heiliger Berg und seine Klöster, Wien 2000
Gardner, Marshall B. A Journey to the Earth's Interior: Have the Poles Really Been Discovered? Evidence for Hollow Earth,
Gebauer, Danien Resources on the Speleology of Madhya Pradesh State, India, Berliner Höhlenkundliche Berichte, Bd. 27, 2008
Greene, Graham Vom Paradox des Christentums, Arche Verlag Zürich 1952
Gutknecht, Christioph Ich mach's dir mexikanisch - Lauter erotische Wortgeschichten, becksche Reihe, München 2004
Jobst, Werner Die Höhle im griechischen Theater des 5. und 4. Jahrhunderts v. Chr., Hermann Böhl Nachf. / Wien-Köln-Graz, Wien 1970
Kaiser, Joachim Tiefe, Süddeutsche Zeitung Pfingsten, 3./4./5. Juni 2006 Feuilleton, Nr. 127 / Seite 11
Klappacher, Walter, Mais, Karl,
Gesamtredaktion
Salzburger Höhlenbuch Band 1, Salzburg 1975
Linden, Peter Zweite Heimat des Zeus, Süddeutsche Zeitung, REISE, 3. September 2009, S. 42
Marek, Christian Geschichte Kleinasiens in der Antike, C.H.Beck-Verlag, München 2010
Mayr, Rudolph Alexander Auf den Spuren eines Gletschermythos, Panico Alpinverlag, Köngen 2000
Moser, Manfred Schachthöhlen als Kult- und Opferstätten, in: Die Höhle, 19. Jg, H. 1, 1968, p 6-20
Orlandi, Enzo, Neumann, Sabine Dschingis Khan und seine Zeit, Emil Vollmer Verlag, Wiesbaden 1968
Ransmeier, Christoph Die letzte Welt
Schoepp, Sebastian Kein Wetter für Mauren, Süddeutsche Zeitung REISE, 3.9.2009, Seite 40
Schwarz, Manfred Im tiefen Tal der Superhexe, Süddeutsche Zeitung Nr. 18, 23. Januar 2007, S. 12
Seidel, H. Bilder aus Kete-Kratschi in West-Togo, in: Deutsche Kolonialzeitung n° 18, Jg. 28, 1911, S. 298-300
Szentes, Georg Mulcas Höhle und ihre Umgebung in Westaustralien, Jahresbericht der Höhlenforschergruppe Rhein-Main, 2006-2008, S. 95-96
Tücke, Christoph Philosophie des Traums, Verlag C.H. Beck, München 2008
Willhardt, Jens, Sadler, Christine Island, 5. Auflage, Erlangen 2009
Wissowa, Georg, neu bearbeitet von Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft, 38. Band, Stuttgart 1938

Links:

Höhle-Religion-Psyche


[ Index ] [ Englisch version ] [ Höhlen und Höhlengebiete ] [ Kunst ]
[ HöRePsy ] [ Höhlenschutz ] [ VHM ] [ Veranstaltungen ] [ Links ]