Franz Lindenmayr / Mensch und Höhle

Anthropospeläologisches Fachlexikon


Tanzhöhle der Männer am Uluruh/Australien


 

Fachbegriff____ Erklärung / Erläuterung ________________________________________ Quelle__

 

Acheron Name für einen unterirdischen Fluß in der griechischer Mythologie, ""Strom des Stöhnens" in der Unterwelt, in den die Flüsse Pyriphlegethon und Kokytos münden, letzterer ein Querfluß des Styx" (Steinmann 422)  
Actéon Gestalt der griechischen Mythologie, ein "Held aus Boeotien", der auf Jagd, der Fährte eines Hirsches gefolgt sei. Sie führte zu einer Felsengrotte, in den gerade die Jagdgöttin Diana mit ihren Nymphen gebadet habe und die er dabei überraschte. Sie sei so wütend gewesen, daß ein Sterblicher sie nackt gesehen habe. Deshalb habe sie den Jäger mit Quellwasser bespritzt und ihn in die "Truggestalt eines Hirschen" verwandelt.
Beliebtes Motiv bei Künstlern, z.B. Pierre Klossowski, "Diane et Actéon", 1954
Ransmeier,
Schwarz 2007
Adullan, Höhle von David versteckt sich vor Saul in dieser Höhle laut Altem Testament WorldWidePastor: Caves
Aiolos "Von Zeus eingesetzter Verwalter der Winde, Sohne des Hippotes; lebt glücklichselig mit Frau und Kindern auf der unzugänglichen schwimmenden Insel Aiolia (Aiolos-Insel" im fernen Westen" (Steinmann 423)
Lebensraum wird öfters als "Höhle der Winde" bezeichnet und auch künstlerisch so dargestellt
 
Alu Origin Cave, Yunnan-Provinz, China Große Höhle in der südöstlichen Yunnan-Region, 165 km von Kunming entfernt
Eingangsraum wurde bereits in prähistorischer Zeit benutzt. Der Stamm der Alu lebte in der Höhle.
Die ersten schriftlichen Berichte über die Höhle stammen aus der Yuan-Dynastie. Der berühmte Geograph Xu Xiake kam während der Ming-Dynastie zweimal für Untersuchungen hierher.
 
Amaltheia Name einer Nymphe, die den neugeborenen Zeus in einer Höhle auf Kreta versorgte, wo ihn seine Mutter vor dem fürchterlichen Kronos versteckt hatte Fink 26
Ambivalenz der Höhle "Was ich zu umreißen versuche, ist die Ambivalenz der Höhle: Sie lädt zum Bleiben und sie bemittelt zum Gehen. (...) Die Menschheit könnte nicht in den Höhlen bleiben, aber sie konnte auch nicht "einsehen", daß ihr dies zum Verhängnis würde." Blumenberg. 799f.
Andra Mari Name der höchsten baskischen Naturgöttin, die der Legende nach in den Höhlen des Urkiola-Massivs in Nordspanien lebt
Anophthalmus hitleri Namen eines Höhlenlaufkäfers, der nur in wenigen Höhlen Sloweniens vorkommt. Ein Oscar Scheibel, von Beruf Ingenieur, in Zagreb wohnend, beschrieb als Erster diese bis dahin noch unbekannte Käferart 1937 in den Entomologischen Blättern" und benannte ihn nach dem damaligen Reichskanzler Adolf Hitler. Wichtigstes Kennzeichen ist ihr "Geschlechtsorgan. Penis sehr kräftig, plump, zur Spitze plötzlich verengt, diese etwas aufgebogen"  Holzhaider R5
Aughey, John H.   http://docsouth.unc.edu/fpn/aughey/aughey.html
Bell Witch Cave, Tennessee, USA Bei der Höhle handle es sich um "einen der berühmtesten und frequentiertesten Orte in der Geschichte Amerikas". Es geht um Spukgeschichten, die sich um geisterhafte Gestalten, geisterhafte Geschichten und Poltergeistaktivitäten. Es soll im Jahre 1817 begonnen haben, als erstmals Mitglieder der Bell Familien seltsame Phänomene in ihren Heim wahrnahmen. Der Geist identifizierte sich als "Hexe" Kate Batts und erschien bald täglich bei den Bells und richtete Verwüstungen an.
107 Jahre später wollte sie wiederkommen, aber das Jahr verstrich und nichts war passiert. Es wird noch immer von seltsamen Erscheinungen berichtet.
Heute ist sie Touristen zugänglich
http://www.spukorte.de/html/bell_witch_cave.html
Benten / Enoshima die einzige weibliche Gestalt unter den sieben Glücksgöttern Japans
Sie wurde in einer Höhle auf der Insel Enoshima verehrt, die die Form eines Drachen habe. Dort habe einmal eine fünfköpfige weiße Schlange oder ein Drache gehaust, die die Menschen der Umgebung verschlungen habe. Der Drache wurde gezähmt, nachdem sie sich ihm als Ehefrau anbot. Sie wird als Göttin der Fruchtbarkeit verehrt. Besonders bekannt ist eine Statue von ihr, wo sie all ihre weiblichen Attribute offen zur Schau stellt.
http://www.teeweg.de/de/kisetsu/reki/benten.html

Enoshima Jinja Shrine

Bhimkund Kultisch genutzte Quellhöhle in Bajna, Bijawar, Chhatarpur-Distrikt, Madhya Pradesh, Indien (Länge 305 m, T - 79 m / 2006)
Eine Erzählung, die sich an das Mahabharata anlehnt, erklärt die Entstehung der Höhle so: Draupati, die Frau der fünf Pandavabrüder, fühlte sich durstig. Bhim, der Starke, schlug daraufhin mit seinem "khatta", einer Art Schläger, auf den Boden und ein Loch tat sich auf, unter dem sich eine Höhle mit Wasser auftat. Eine ähnliche Geschichte nennt Arjun, der Bogenschützen der Pandavabrüder, als Ursache. Er habe mit seinem Pfeileinschuß die Höhle geöffnet.
In der Höhle gibt es zwei Räume, einer genutzt als Shivaheiligtum, ein zweiter als "Dormitory" für die Schüler der Hinduschule gleich bei der Höhle. Von den Frauen wird das Wasser der Höhle mit Kübeln aus dem unterirdischen See geholt, das sie dann über den Shivalingam gießen. Die Männer nehmen teilweise ein kultisches Bad im Höhlenwasser, andere springen einfach zum Vergnügen in die Fluten.
BHB Bd. 27, S. S. 33ff.
Bibelforscherdoline Kleine Höhle im Ostteil des Untersbergs bei Salzburg (Katasternummer 1339/10)
In der 50er Jahren hat sich eine Gruppe von Anhängern der Bibelforschergemeinschaft dorthin zurückgezogen, um den von ihnen berechneten Zeitpunkt des Weltuntergangs zu erwarten. Der trat aber nicht ein, so verließen sie die Örtlichkeit wieder und nur noch der Name der Höhle erinnert ein wenig an dieses Ereignis.
Salzburger Höhlenbuch Band 1, S. 186
Bodhidharma Indischer Mönch, geboren um 440 bis ca. 528 n. Chr.. 480 verläßt er Indien und reist nach China. 523 läßt er sich in der Provinz Henan nieder. Der Legende nach legte er im Shaolinkloster die Keimzelle einiger chinesischer Kampfkünste. Einer weiteren Legende nach hat er die Teepflanze erschaffen. Während einer Höhlenmeditation seien ihm die Augen schwer geworden. Um nicht einzuschlafen, habe er sich die Augenlider abgerissen und sie weggeworfen. Wo diese landeten, da sei dann der erste Teestrauch gewachsen, was auch die Form der Blätter erkläre. Die Szene ist ein beliebtes Motiv für künstlerische Darstellungen. SpiritualWiki - Bodhidharma
Cacus Ein riesenhafter, mörderischer Unhold, der sich als Sohn des Vulcanus auf das Feuerspeien verstand und das Tor seiner Höhlenwohnung am Abhang des Aventins mit den Schädeln seiner Opfer dekorierte. Als Herakles mit den Rindern des Geryoneus in die Gegend des heutigen Roms kam, witterte Cacus leichte Beute und zog acht Rinder an den Schwänzen in seiner Höhle, so daß die Spuren von ihm wegzuführen schienen. Das Brüllen einer Kuh verriet trotzdem dem Räuber, der sich vor dem wütenden Herakles in seiner Höhle verschanzte. Ihr Tor war fest, doch das Höhlendach ließ sich abreißen, und Herakles erwürgte den Cacus. Zur Erinnerung an diese Befreiungstag soll die Ara maxima, der Riesenaltar auf dem Rindermarkt in Rom errichtet worden sein Fink 56
Carna Römische Göttin; nach Ovid ursprünglich eine spröde Nymphe. Junge Männer, die um sie warben, bat sie, mit ihre eine Höhle aufzusuchen, wo sie sich versteckte und sich über die genarrten Freier lustig machte. Fink 57
Cervaragrotten Künstliche Höhlen, ehemalige Steinbrüche für die Erbauung der Stadt Rom, die im 19. Jahrhundert von deutscher Künstlern über viele Jahre hinweg zum Schauplatz ihrer "Frühlingsfeste" gewählt worden waren Eichler, Inge, Die Cervarafeste der deutschen Künstler in Rom, in: Zeitschrift des deutschen Vereins für Kunstwissenschaft, 31, 1977, S. 81-114
Chak Chak Name eines Dorfes in der Provinz Yazd im Iran und einer Höhle in der Nähe. Der Name kommt von "chak, chak", eine lautmalerische Wiedergabe der Wassertropfen, kommend aus einer Quelle. Dies ist der heiligste Ort des zoroastrischen Glaubensgemeinschaft. Zu ihr pilgern jährlich zwischen dem 14. und 18. Juni Tausende Gläubige, um das Sade-Fest zu begehen.  http://www.heritageinstitute.com/zoroastrianism/worship/piresabz.htm
Chaos "Das griechische Wort "Chaos", das ursprünglich "gähnender Schlund" heißt, erst später "leerer Raum" (und schon gar nicht "Durcheinander") liest sich in diesem Zusammenhang (rituelle Tötung) wie der Klartext des genius loci. Er ist menschenfressender Schlund, aber nur als Schlund auch der Grund, der die rituelle Tötung rechtfertigt. Sie muß sein, weil er sie verlangt.." Tücke, Christioph, S. 75
Chapultepec, Höhle von   http://www.vale.org.uk/caves/cuetzalan/history.html
Charonion in Hierapolis Felsspalte im Apolloheiligtum von Hierapolis (heute Pamukkale), das eine der bekanntesten Unterweltseingänge Kleinasiens darstellte und ein beliebtes Reiseziel in der Antike war. Das daraus austretende Gas konnte zur tödlichen Falle werden. Strabon berichtet davon, daß man Spatzen, die man am Eingang käuflich erwerben konnte, hineinwarf, die dann sofort tot zu Boden fielen. Zwingmann, Nicola, Von Heroengräbern und getöpferter "Zügellosigkeit" - Antiker Tourismus in Kleinasien, ANTIKE WELT 3/2012, S. 25f.
Chauvethöhle Im Dezember 1994 durch Jean-Marie Chauvet wiederentdeckte, ca. 500 m lange Höhle im Ardèche-Gebiet, Frankreich. Sie wurde vor 20.000 Jahren durch einen Bergrutsch verschlossen. In der Höhle wurden 525 Malereien und Gravierungen gefunden, die ein Alter von ca. 37.000 Jahren aufweisen. Außerdem wurden 5300 Knochen geborgen, hauptsächlich von Höhlenbären.
2015 wird eine Reproduktion der Höhle bei Vallon-Pont-d'Arc eröffnet.
Maier-Albang, Monika, Höhlengleichnis, Süddeutsche Zeitung Nr. 287, 12.12.2012, REISE, S. 39
Chicomostoc die "Siebenfache Höhle" in der Mythologie der Urmexikaner, aus ihr sollen die ersten Menschen hervorgegangen sein
Aus ihr sollen die sieben Stämme hervorgegangen sein.
Wittich, S. 75, Lublinski, S. 17
Chiron Weiser, menschenfreundlicher Kentaur, von Apollon in der Heilkunst und Weissagung unterwiesen, Erzieher großer Helden, z.b. des Achilles
Angeblicher Wohnort war eine Höhle im Pilion-Gebirge in Griechenland
Fink 60
Clavels Grotte Der Schweizer Gilbert Clavel baut in der Umgebung von Positano am Golf von Neapel einen alten Sarazenenturm zu einem exklusiven Gebäude um 1920 um. Ein bedeutender Teil der Räume wird nicht gebaut, sondern aus dem Fels gesprengt. Siegfried Kracauer setzt dem Gebäude ein literarisches Denkmal mit "Felsenwahn in Positano". Im Untergeschoß entsteht eine Grotte mit Verbindung zum Meer, in der er Musikkonzerte plant, und deren Grundriß des ihm fehlenden Hodens  haben soll: "In dieser Grundform versteinere ich - ohne, daß es jemand merken wird, - war mir die Natur vom Lebendigsten genommen hat." 
Heute ist alles in einen exklusiven Übernachtungskomplex verwandelt worden und man sich dort einmieten: http://www.villasofdistinction.com/villas/amalfi-coast/torre-di-positano/
Mittelmeier 194
 

Cole, Thomas

Der führende amerikanische Landschaftsmaler während der ersten Hälfe des 19. Jahrhunderts. Für ihn hingen Religion und Natur unmittelbar zusammen. Kritik an der Moderne: "Unsere Gesellschaft trachtet nur danach, etwas zustande zu bringen, statt sich an etwas zu erfreuen."
In seinem Werk finden sich mehrere Darstellungen von Höhlen, z.B. in
- Falls of Caterscill
- Voyage of Life: Childhood (mehrere Versionen)
- Dream of Arcadia
- Expulsion from the Garden of Eden
Cedar Grove | The Thomas Cole National Historic Site - Main
Thomas Cole - The complete works

American paradise : the world of the Hudson River school / introduction by John K. Howat :: Metropolitan Museum of Art Publications

Compton, E.T. Bekannter "Alpenmaler", 1849 in Stoke Newington, einem Vorort von London geboren, 1921 an einem Krebsleiden gestorben
In seinem Werk finden sich einige Gemälde die Höhlenbezug haben, unter anderem
- Toryhattan Suset, Lofoten, Norwegen, I.O. 552
- Passauer Hütte vom Melkerloch, Leoganger Steinberge, ÖAV-Museum Innsbruck 2566
- Piesling-Ursprung, Roßleiten, Totes Gebirge
- Das Fenster am Prisojnik, östliche Julische Alpen über dem Vrsic-Pass
Brandes, Jürgen und Sibylle, Compton
Cooper's Cave Höhle in Glens Falls, New York. Sie wurde 1825 von James Fenimore Cooper besucht, der sie in seinen Leatherstocking Tales (Lederstrumpf) an entscheidender Stelle als Versteck der Mohikaner erwähnt. Cooper's Cave
Cooper's Cave | Where Fiction Meets History
Corral Canyon Cave Höhle in der Nähe von Malibu in Kalifornien, auch schon mal "Jim Morrison's Cave" genannt.
Die Höhle war schon dem Indianerstamm der Chumash bekannt, die auch schon ihre Wände bemalten. Sehr bekannt wurde sie durch den Leadsänger der Doors, von dem gesagt wird, er habe sich immer wieder aufgehalten und sich inspirieren lassen. Andere bestreiten das, weil sich keine schriftlichen Nachweise finden.
http://www.yelp.com/biz/jim-morrisons-cave-malibu
Cova d'en Xoroi Höhle auf der Insel Menorca, die einer Sage nach Unterschlupf des Piraten und Räuber Xoroi gebildet hat, heute Teil eines  großen Tourismuskomplexes  
Covadonga, Höhle von Höhle in Asturien, die den Männern des westgotischen Fürsten Pelayo als Unterschlupf diente. Gestärkt, der Sage nach, durch die Marienstatue in der Höhle, gelang es den Kämpfern Steine auf das vordringende Maurenheer zu wälzen, die es zum Rückzug veranlassten. Diese "Schlacht von Covadonga" markiert den Beginn der christlichen Rückeroberung der iberischen Halbinsel und gehört zum Gründungsmythos Spaniens. Schoepp, Sebastian, Kein Wetter für Mauren
Craighead Caverns, Tennessee, USA Diese heute als Schauhöhle der Öffentlichkeit zugängliche Höhle hat eine lange anthropospeläologische Geschichte. Den Cherokee-Indianern diente sie als Versammlungsplatz, als "Council Room", was der Fund von zahlreichen indianischen Gegenständen belegt. Als die ersten weißen Siedler kamen, benutzten sie die Höhle wegen ihrer niedrigen Temperatur als Lagerraum, z.B. für Kartoffeln. Während des Bürgerkrieges diente sie den Konföderierten, "die für die Sklavenhalter des Südens kämpften" (Zeitungszitat aus DDR-Zeiten), als Salpeterquelle. In der Zeit der Prohibition zwischen 1920 bis 1933 war sie ein willkommer Ort, wo sich Alkohol von den "Moonshiners" illegal herstellen ließ. Die Entdeckung des riesigen unterirdischen "Verborgenen Sees" brachte die Höhle in das Guinessbuch der Rekorde. Er ist der größte Höhlensee der USA und der zweitgrößte der Erde. ST 14.5.1987

The Lost Sea Adventure

Curtius Römischer Nationalheld, der sein Leben für den Staat opferte, als sich - angeblich 362 v. Chr. - plötzlich auf dem Forum ein gewaltiger Erdspalt auftat. Die Orakel, die man befragte, erklärten, der Abgrund lasse sich nur mit dem ausfüllen, worauf Roms ganze Macht beruhe. Damit, so glaubte Marcus Curtius, könnten nur die tapferen Krieger der Stadt gemeint sein - Männer wie er. Also rüstete er sich prächtig, bestieg sein Roß und stürzte sich mit ihm in die Tiefe. Daraufhin schloß der Spalt sich wieder, und nur ein kleiner Tümpel, der lacus Curtius, blieb zurück Fink 62
Cushendrum Caves Meereshöhlen in Nordirland beim Dorf Cushendrum
Spielen eine Rolle in dem US-Fernsehfilmserienhit "The Game of Thrones", wo die Zauberin Melissandre ein "Schattenbaby" gebiert.
Die Höhlen sind heute in das Besuchsprogramm einbezogen, das Interessierte an die Originaldrehschauplätze führt.
http://thefairytaletraveler.com/2015/01/09/game-
of-thrones-film-locations-antrim/
Damo Dong im Song Shan Gebiet in der Nähe des Shaolin-Klosters, Provinz Henan, China
Der Bodhidharma soll sich um 500 n. Chr. in diese Höhle hinderte von Metern oberhalb des Klosters zurückgezogen haben. 9 Jahre lang soll er in der Höhle meditiert haben. Dabei, so die Sage, habe er solange unbeweglich gesessen, "daß sich sein Schatten in den Fels brannte, und er die Ameisen kreischen hörte." Als Ausgleich zum bewegungslosen Sitzen entwickelte er später das Kung-Fu.
Über eine Steintreppe mit 800 Stufen ist sie erreichbar. Morgens sollen die Mönche und Nonnen aus dem Kloster hinauflaufen und auf Händen und Knien wieder hinabsteigen. Wenige Meter oberhalb der Höhle blickt eine riesige Steinskulptur Damos über das Land.
Fechter, Herbert, Song Shan - Chinas heiliger Berg und seine Klöster

Song Shan, China

China Reisen, China Rundreisen und Reiseziele in China - 
Songshan - China Reisen und Reisetipps für Ihre China Reise

Demeter "Erdmutter", die gütige Göttin der Fruchtbarkeit, Mutter der Persephone, mit der zusammen sie besonders in Eleusis verehrt wurde Fink 67
Denisovahöhle Höhle im Altai-Gebirge, in der bei Ausgrabungen vermutlich ein neuer Menschentyp, neben dem "Modernen Menschen" und dem Neandertaler, erstmals gefunden wurde Blawat, Katrin, Homo X - Paläoanthropologen entdecken in Sibirien eine neue Menschenform, die bis vor 30.000 Jahren dort lebte, Süddeutsche Zeitung 25. März 2010, S. 18
Dionysos Der griechische Gott des Weines, der Freude, der Ekstase wird in einigen Erzählungen mit der "Höhle" in Verbindung gebracht. Es heißt z.B., daß er von seiner Mutter Semele in der Jénnesis-Höhle bei Engáres auf Naxos, Kykladen, GR, geboren worden sei. Dann heißt es, daß er nach der "Geburt" des Kindes aus dem Fuß des Zeus, seines Vaters, in den er hineinoperiert worden war, auf dem sagenhaften Berg Nysa, von den Nymphen Philia, Kleis und Koronis in der Kako Spilia bei Koronos auf Naxos aufgezogen worden sei. Dionysos und die Insel Naxos

Plattner, Rotraud, Dionysos, in: Abenteuer Philosophie 129, 3/2012, S. 38f.
Dschingis Khan, Grabhöhle des Berühmte, wohl künstliche, Grabhöhle Dschingis Khans auf dem Berg Burkan Khaldun in der noch heute Mogolen Votivgaben ablegen sollen Orlandi, S. 61
Duderihöhle Höhle in der Nähe von Afrin in Syrien
Bekannt wurde sie vor allem durch die Ausgrabungen, die insbesondere das Grab eines jungen Neandertalmädchens wieder zu Tage brachten
AFRIN - city, region and river in Syria.: The NEANDERTHAL CHILD of DUDERIYE near AFRIN
dwar Sanskritwort, ursprünglich für Türe. Im übertragenden Sinne bezeichnet es auch einen Bergpaß, eine enge Stelle zwischen Blöcken , Felsen oder einen Schluf in einer Höhle oder anderen engen Gegenständen. Verwendung findet dieser Ausdruck für Stelllen, wo die Tugendhaftigkeit von Pilgern geprüft werden soll, z.B. in dem Höhlenheiligtum der Göttin Bibi Nani in Hinglaj, Pakistan aus: Gebauer, Daniel, Datenbankbasierter Höhlenkataster Südasien, in: STALACTITE 53, 2, 2003, S. 41
Egeria, Grotte der Nymphe - Nymphe, Gattin und kluge Beraterin des römischen Königs Numa Pompilius, die seinen Tod hemmungslos beklagte, bis Diana sie in eine Quelle verwandelte
- eigentlich keine "Höhle" oder "Grotte", sondern die Ruine eines antiken Nymphäums an der Via Appia nahe der Porta Capena bei Rom / beliebter Ausflugsort im 18. und 19. Jahrhundert
- wiederholt abgebildet auf Kunstwerken und z.B. nachgebaut im Wörlitzer Schloßpark
Das Goethezeitportal: Die Grotte der Nymphe Egeria
Fink 74


Carl Ross, München, Schackgalerie

Eileithyia Göttin der Geburten, die Lucina der Römer; Tochter des Zeus und der Hera, die ihre Rivalinnen dadurch strafte, daß sie E. nicht zu ihnen kommen ließ. So mußte sich Leto neun Tage und Nächte in Wehen quälen.
Auf Kreta gibt es eine Höhle, in der sie verehrt wurde.
Fink 74
Einhorn Sagenhaftes Fabeltier, das in vielen Traditionen und Kulturen auftaucht. Ein wissenschaftlichen Beweis für seine Existenz wollte der angesehene Gelehrte Leibnitz erbracht haben, als er Knochen aus einer Höhle im Harz untersuchte. Eine Abbildung davon brachte er in seinem Werk "Protogaea" unter und die Höhle wurde nach dem Phantasietier benannt. Auch eine Höhle in Niederösterreich trägt diesen Namen. http://www.zitherwirt.at/einhornhöhle/
Die Knochen wurden gesammelt, die in Wirklichkeit Bärenknochen waren, und sehr teuer über Apotheken verkauft. Das Material wurde zermalen und in Wasser aufgelöst. Es sollte gegen viele Krankheiten helfen, insbesondere Potenzstörungen bei Männern kurieren.
Eliashöhle In dieser Höhle am Kap versteckte sich der Sage nach der Prophet Elias vor den Königen von Israel. Heiligste jüdische Stätte in Haifa. Baedecker Israel
Epimenides Philosoph und berühtester Seher und Reinigungspriester (Katharte) seiner Zeit sowie ein Zeitgenosse der Sieben Weisen, zu denen er auch gerechnet wird.
Er gehörte dem enthusiastischen Kult des Zeus und der Kureten an, mit dem auf Kreta eine geheime Priesterweisheit verbunden war. Es soll in der Diktäischen Höhle bei Knosses geschlafen haben und erst nach 57 Jahren wieder aufgewacht sein.
Quelle: WIKIPEDIA

 

Erebos In der griechischen Mythologie wird damit das "Reich der dunklen Tiefe der Unterwelt" bezeichnet, die "Wohnung der Abgeschiedenen". (Steinmann 427)  
Euphorion Eine griechische Sagenfigur, dort der Sohn des Achill und der schönen Helena, aber auch eine Gestalt im 2. Teil von Goethes Faust. Dort ist er der Sohn von Faust und Helena. Er kommt in einer Höhle in Arkadien zur Welt. Sein Leben endet tragisch. Er steigt auf ein hohes Felsengebirge, schwingt sich wie Ikarus in die Lüfte und stürzt ab.
Treptow vertritt die Ansicht, daß Lord Byron das Vorbild für diese Figur abgab, und daß sie "gleichsam aus der Verbindung von klassischer und neuerer Dichtung" darstelle.
Treptow, S. 149
Fengtu Ort und Berg am Yangtse in Szech'uan in China
In ihm soll der berühmteste Zugang zum Schattenreich der Unterwelt sein. "Der Berg mit einer geheimnisvollen, unergründlichen Öffnung auf dem Gipfel ist bedeckt mit Tempeln für die verschiedensten Götter, die mit dem Jenseits in irgend einer Verbindung stehen. In einem dieser Tempel thront der Schlangenkönig.."
Boerschmann

Fengdu - The Ghost City, Sichuan China

Floyd Collins 1925 ist der Höhlenforscher in der Sand Cave in Kentucky bei einem Unfall ums Leben gekommen. Er hatte sich so unglücklich in einer engen Spalte verkeilt, daß man ihn am Ende nur noch tot bergen konnte.
Die Aktion führte auch zu einem riesigen Medienrummel, wohl dem ersten in der Geschichte der Höhlenforschung.
Ein Produkt davon: das Musical "Floyd Collins, the Musical", aufgeführt im Goodman's Theatre in Chicago in der Saison 1998/9. Musik und Libretto von Adam Guettel, Textvorlage Tina Landoau
Floyd Collins - The Caver - Trapped! (Home Page)
Foiba Das Wort kommt vom lat. "fovea" und "fossa", das Höhlen insbesondere vom Schachthöhlentyp beschreibt. Es bildet den Kern des Wortes "infoibare" in der italienischen Sprache, das so viel heißt wie "in den Schacht gestoßen oder geworfen werden". Nach Schätzungen ist dies mit 10-15.000 Menschen gemacht worden am Ende des 2. Weltkriegs. Opfer waren, so der Beitrag in Wikipedia, "vorwiegend Nichtkommunisten, die sich gegen die Annexionsbestrebungen des kommunistischen Jugoslawiens stellen und Opfer ethnischer Säuberungsmaßnahmen gegen die italienischsprachigen Bevölkerungsteil hauptsächlich im Raum Triest-Istrien.
Eine bekannte Gedenkstätte ist die Foiba di Basovizza im Hinterland von Triest, ein 240 m tiefer Direktschacht, in den u.a. 120 deutsche Soldaten geworfen wurden. Heute ist der Zugang durch eine Betonplatte verschlossen.
 
Forscher "Wir Forscher sind wie alle Eroberer, Entdecker, Schiffahrer, Abenteuerer von einer verwegenen Moralität und müssen es uns gefallen lassen, im Ganzen für böse zu gelten." Friedrich Nietzsche, Morgenröthe, Nr. 432; 3,266
Götsangpa Gyalwa Name einer als Heiliger verehrten Person, die als Schutzheiliger aller Pilger zum Kailash im Himalaya gibt. Er soll in einer Höhle nahe des Berges neun Jahre ohne Nahrungsaufnahme verbracht haben. Als er nach dieser Zeit aus der Höhle trat, soll er eine Vision von einem unsäglich prachtvoll leuchtendem Himmel, unter dem sich die Erde als gewaltiger, reiner Lotus erstreckte, gehabt haben.
Er machte sich auf die Suche nach dem "rechten Weg" um den Berg und stieß dabei auf einen Yak. Der sollte ihm auf der Suche nach dem "rechten Weg" helfen. Er folgte ihm und kam so zum Eingang einer Felsenhöhle. Der Yak verschwand darin und Götsanpa folgte ihm in den Berg. "Kaum hatte er sich an die Dunkelheit in der Grotte gewöhnt, erkannte er mit Verwunderung, daß der Yak zwar verschwunden war, es aber keinen Weg gab, durch den er hätte entweichen können. Er untersuchte die Felswände mit großer Sorgfalt, um des Rätsels Lösung zu ergründen. Da fand er an einer Stelle den deutlichen Abdruck zweier Yakhörner. Durch diese Felsbarriere war das wunderbare Tier also verschwunden! Seine visionäre Begabung ließ ihn erkennen, wer der Yak in Wirklichkeit war: Khado-Singha-Dongpachen, die löwenköpfige Göttin, die wir unter dem Sanskritnamen Simhavaktra kennen."
> heute die Yakhornhöhle Diraphug
Quelle: Wehreiter, Hans, Westhimalaya - Am Rand der bewohnbaren Erde, ADEVA-Verlag, Graz 2001
Goldloch bei Engelberg, CH Höhle in 1.620 m Seehöhe. Schon 1774 von Abt Leodegar Salzmann verkonzessionierte Höhle, um dort nach Gold, Erzen und Salz zu graben. Schatzsuche seit 1680. Meier, S. 80ff.
Gurugem Phuk Meditationshöhle, vom Menschen geschaffen, in der Felswand oberhalb des wieder aufgebauten Klostern von Gurugem, Garudatal, Tsaparang Ngari Provinz, Westtibet
Im 8. Jahrhundert lebte bereits der Bon-Meister Gyerpung Drenpa Namka in der Höhle. In der Folge lebte weitere Bon-Meister dort. Pilger dürfen noch heute den Ort besuchen.
 
Heidenstube Kleine Konglomerathöhle im Zürcher Unterland/Schweiz bei Glattfelden. Spielt eine Rolle in dem Buch "Der Grüne Heinrich" von Gottfried Keller. Einer Sage nach soll dort eine Familie mit zwei Kindern in der schier unzugänglichen Felshöhle in steiler Felswand gehaust haben. Als Heinrich und seine neue Freundin Anna dort vorbeikommen, da sehen sie, daß erneut eine Familie dort eingezogen ist. Gottfried Keller

tourensuche.eu - Laubberg‎ (487 m)

Hantongshan Shenxian Dong Die taoistischen Höhlentempel liegen südöstlich der Stadt Yantai im Hantongberg. Sie wurden in den Berg während der Yuan-Ära geschlagen. Es gibt 6 verschiedene Höhlen, die noch heute von Mönchen des nahen Klosters betreut werden.  
Herkules-Höhle Die Höhle befindet sich in der Nähe der Stadt Eregli am Schwarzen Meer. Sie trug früher den Namen Specus Acherusia und soll der Ort sein, wo Herakles den Höllenhund Kerberos ans Licht gezerrt haben soll. Komp 86-94
Hira-Höhle Die Höhle liegt im gleichnamigen Berg, drei arabische Meilen nordöstlich von Mekka. Dort soll der Prophet Mohammed seine erste Offenbarung erhalten haben. Dieses Ereignis wird mit dem Beginn der Sure 96 in Verbindung gebracht  
Höhle der weißen Wolken Im Trommelberg, dem Gushan in der Provinz Fuzhou
Weiße Wolken sollen oft in die Höhlen fließen, so daß sich die Menschen drinnen sich kaum mehr wahrnehmen. Von ihr heißt es: "Einmal da gewesen, wirst du das Erlebnis niemals vergessen. Es ist wundervoll, weil alarmierend steil."
Trommelberg | Gu Shan | Fuzhu Reisen | Reiseführer | Sehenswürdigkeiten | Reisetipps | Attraktionen
Höhle des Löwen "Sich in die ..... " wagen > mutig dem Stärkeren entgegentreten. Der Ausdruck bezieht sich auf die 246. Fabel des Äsop (um 550 v. Chr.).
Ein Fuchs antwortet auf die Frage des in einer Höhle liegenden kranken Löwen, warum er nicht nähertrete: "Ich träte schon ein, wenn ich nicht sähe, daß so viele Spuren hinein-, aber keine aber herausführt."
 
Höhle des Merkur "..seit altersher berühmte Höhle, in welcher der griechische Götterbote auf Befehl des Zeus ein überaus kostbares Geschenk für die unglücklichen Menschen niedergelegt hatte. Dieses Geschenk war das "Holz des Lebens" der Heroen, und die Höhle die olympischen Sphäre der Heroen, die nur solchen zugänglich war. Denn Merkur hatte den Schlüssel zu der Höhle bei seinem Abflug mitgenommen." Birven 27
Ho Xuan Huong vietnamesische Dichterin (1772-1822), die oft als größte Dichterin Vietnams bezeichnet wird
In einigen Gedichte tauchen auch Höhlen auf, so in "Die Höhle von Xiangji" und "Lüsterne Mönche". In ihnen werden die Mönche eines buddhistischen Heiligtums beschrieben, die nach außen hin lebende Heilige darstellen und anderen Moral predigen, im Geheimen jedoch "unmoralische Sachen" machen. In einem Gedicht über die Halong-Bucht tauchen "sagenumwobene Kristallpaläste" auf und von "Göttern bewohnte Höhlen".
Wikipedia-Artikel
Huldufolks Isländischer Ausdruck für die "versteckten Leute", Wesen, die im Untergrund leben sollen. Sie sollen durch den intimen Kontakt zwischen Elfen und Menschen entstehen. Willhardt, Sadler, Island, 142f
Elfenwelt
Incirlihöhle Höhle bei Cinarli in der Nähe von Iskele, Zypern
Der Name der Höhle in einem Gipshügel leitet sich vom Feigenbaum ab, der in der Nähe des Eingangs steht. Ziegendiebe sollen in der Höhle die Tiere versteckt haben. Dorfbewohner folgten der Tierspuren und gelangten so zum Eingang. Sie soll auch Mitglieder der EOKA als Unterschlupf während der Aufstände in der Zeit zwischen 1950 und 1960 gedient haben.
http://www.whatson-northcyprus.com/interest/iskele/incirli.htm
Kadmos Gestalt aus der griechischen Sagenwelt, speziell dem "Thebanischen Mythenkreis"
Der Bruder der von Zeus entführten Europa macht sich auf die Suche, wo seine Schwester geblieben ist. In Delphi wird ihm geweissagt, daß er seiner Kuh folgen solle, die ihm den Weg wiese. Dort, wo sie sich niederlasse, solle er die Stadt Theben gründen und das Tier der Athene opfern. Nach dem Vollbringen dieses Aktes will er ein Wasseropfer vollziehen. Er schickt seine Gefährten los, um Wasser aus einer Quelle zu holen, die einer Höhle entströmt. In ihr lebt ein Drache, ein Sohn des Ares. Der Drache frißt die Gefährten, Kadmos muß selbst eingreifen und mit Hilfe eines Schwertes oder eines Felsens das Tier umbringen. Athene begibt sich selbst zum Schauplatz und verlangt, daß Kadmos die Hälfte aller Drachenzähne in die Erde pflanzt.
Die Geschichte wird auf einigen griechischen Vasen dargestellt und später etwa von Hendrick Golzius und Franceso Zuccarelli gemalt.
B. Edwards: Kadmos the Phoenician – A Study in Greek Legends and the Mycenaean Age. Adolf M. Hakkert, Amsterdam, 1979.
Kaiser-Wilhelm-Höhlen Höhlengruppe am Rand der Kalkbänke (zum oberen Dogger gehörig) längs des Mkulumusibaches bei Tanga in Deutsch-Ostafrika. , Literatur: S. Amboni; ferner Y. Sjöstedt, Wiss. Ergebn. d. Schwedischen Zoolog. Exped. nach dem Kilimandjaro usw. Bd. I. 1. Stockholm 1910. http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=
Kaiser-Wilhelm-H%F6hlen
Kalypso / Calypso

 

Nymphe, Tochter des Atlas. Sie hält den schiffbrüchigen Odysseus auf ihrer Insel Ogygia fest. Erst als ihr Zeug, vertreten durch Hermes, unmißverständlich "seine Meinung sagt", gibt sie den Helden wieder frei (Odyssee V 14-268)
Ihr Lebensraum ist eine Grotte mit einem weinstockumrankten Eingangsportal auf der Insel Ogygia. Es gibt viele Hypothesen, wo denn diese rätselhafte Höhle liegen könnte.
Fink 120

Calypso
Kiewer Höhlenkloster
Kiewo-Petscherskaja Lawra
Gründung im Jahre 1051. Es wurde zu einem geistigen und theologischen Zentrum der ostslawischen Christenheit. Häufig zerstört, besonders gründlich durch die Tataren 1240. Besteht aus der Oberen Lawra, dem über dem Dnjepr thronenden Kirchen- und Klosterensemble, einer langen Treppe und der Unteren Lawra mit dem Höhleneingang. In den Höhlen sind viele Skelette von Popen und Mönchen, die, angeblich wegen der spezifischen Zusammensetzung der Luft, nur wenig verwest sind, seit 1990 Weltkulturerbe der UNESCO
> Freydank, Dietrich, Sturm, Gottfried, herausgegeben von, Das Väterbuch des Kiewer Höhlenklosters, Koehler & Amelang, Leipzig 1988
Kiev: Saint-Sophia Cathedral and Related Monastic Buildings, Kiev-PecherF
Krete-Kratschi, Togo Berühmtes Höhlenheiligtum, das inzwischen in den Fluten des Voltastaudamms verschwunden ist. Lebensraum des Obossomso oder Erzpriesters des blutigen Götzen-Odentes. Er wurde von der deutschen Expedition Gruner wegen "verschiedener Kapitalverbrechen" standrechtlich erschossen. Seidel, H. 1911, S. 298
Kriegsloch eine kreisrunde Aushöhlung im Jungfraugletscher, Schweiz, von der seit mehr als 300 Jahren berichtet wird, daß sie sich in Kriegszeiten schließt. In Friedenszeiten öffnet es sich wieder Mayer 2000
Kybele Muttergottheit, von den kleinasiatischen Städten ausgehend, und sich ab dem späten 7. Jahrhundert in der ganzen griechischen Welt und später auch im römischen Reich verbreitend.
In Pessinous, in der heutigen Türkei, wohnte die Göttin, den Erzählungen nach, nicht nur auf den Bergen, "sondern auch in einer Höhle am Fuß der Agdosberge. Hierher bringt sie die Pinie des Attis und betrauert ihn." (Giebel, S. 136)
Giebel, Das Geheimnis der Mysterien

Kybele-Attis-24.3. - meyer-schodders Webseite!
Kyffhäuser Bergzug in der ungefähren Mitte Deutschlands östlich des Harz, von dem eine alte Volkssage sagt, daß in ihr ein Kaiser schlummere, "um dereinst wiederzukehren und das zerfallene deutsche Reich glanzvoll zu erneuern und Frieden und Gerechtigkeit zu bringen". Neis 141ff.
Kyklopen "Rundaugen", Riesen mit nur einem Auge mitten auf der Stirn, Söhne des Uranos und der Gaia, die Hesiod Brontes, Steropes und Arges nennt. Sie schmieden Donnerkeile und Blitze für Zeus, der sie aus langer Gefangenschaft befreit hat, und sichern damit seine Herrschaft (Hesiod, Theogonie). In der Odyssee sind sie einzelgängerische, gesetzlose Höhlenbewohner auf einer Insel im Westen, ungeschlachte Riesen, die von Technik keine Ahnung haben, auch keine Äcker bestellen, sondern lediglich ihre Herden weiden. Einer von ihnen war Polyphem. Fink 131
Ludlamshöhle 1) Theaterstück des dänischen Dichters Adam Gottlob Oehlenschläger (1779-1850),
gespielt 1820 zum ersten Male im Theater an der Wien
2) Wiener Künstlervereinigung, in der unter anderem Franz Grillparzer Mitglied war, die sich täglich versammelten und einen Ignaz Franz Castelli zum "Professor für Frivolitätswissenschaften" beförderten
Gutknecht, S. 215 ff.
Malapahöhlensystem, Südafrika Höhlenystem in Südafrika, 40 km nördlich von Johannesburg
Lee Berger, ein Anthropologe, und Paul Dirks, Geologe, entdeckten auf Aufnahmen von Google Earth, als sie alle bekannten prähistorischen Fundstellen erfassen wollten, diese Höhle. Vor Ort fand sie in der Grootvleispruit bei Malapa am 15. August 2008 den ersten menschlichen Knochen, ein Schlüsselbein. Das Höhlensystem hat eine Ausdehnung von 500 mal 100 Metern, es zieht sich entlang einer Hügelflanke bis auf eine Höhe von 1.450 Metern. Besonders bedeutsam ist der Fund der Reste eine kleinen Frau, vielleicht Ende 20, und eines etwa 13-jährigen Jungen, die vermutlich in einen Schacht gestürzt sind. Die Knochen sind knapp 2 Millionen Jahre alt und sind Zeugen einer neuen Hominidenart, die Australopithecus sediba getauft wurde.
Hubert Filser, Süddeutsche Zeitung S. 16, Nr. 81, 9. April 2010
Maria Lionza Name der Zentralfigur eines weitverbreiteten Kultes in Venezuela. Die "Göttin" wird in einer Legende als die 1502 geborene Tochter eines indianischen Häuptlings beschrieben. Sie habe über die wilden Tiere geherrscht und um Thron gäbe es einheimische Tiere wie Schildkröten und Schlangen. Sie soll noch in den Bergen von Sorte, 300 km von Caracas entfernt, leben. Dort befindet sich auch der "Altar Mayor", wohin jährlich viele pilgern. Der wichtigste Tag ist der 12. Oktober. An diesem Tag kommen viele der Schamanen und Priester, die sich diesem Kult zugehörig fühlen, dorthin und vollziehen ihre Rituale, von denen man sich die Heilung unterschiedlichster Krankheiten verspricht.
Wurzel des Kults scheint eine starke Verehrung der Naturkräfte zu sein, der "Geister" in den Flüssen, den Höhlen und dem Dschungel.
http://www.caribeinsider.com/showreligion.do?code=002
Medizine Hole, North Dakota, USA Diese in Stufen abfallende Schachthöhle soll den Indianern wegen der angeblichen Heilkraft des austretenden Höhlenwinds als etwas Besonderes gegolten haben. http://www.killdeer.com/index.asp?Type=B_BASIC&SEC={6A18131E-021F-4236-96E5-35D9F48325E6}
Milarepa's Cave oder Namkading Cave Höhle liegt 11 km nördlich der Stadt Nyalam in Tibet
Sie soll viele Jahre hindurch der Aufenthaltsort des berühmten tibetischen Philosophen und Mönchs gewesen sein
 
Mithras Persischer Licht- und Sonnengott und allwissender Hüter der Wahrheit und des Rechts, der auf Seiten des Guten gegen die Dämonen des Bösen kämpft. Der Mithraskult wurde durch römische Soldaten, die ihn in Kleinasien kennengelernt hatten, über das ganze Reich verbreitet. Die geheimen Feiern fanden in unterirdischen Räumen statt. Das Kultbild zeigt Mithras mit der phrygischen Mütze, wie er eben den Urstier tötet. Der Boden oberhalb wurde häufig als Höhlendach gedeutet. Neuere Interpretationen sprechen eher vom Himmelszeit.
In einigen wenigen Höhlen hat man Mithrasheiligtümer gefunden.
Fink 1151
Montesinoshöhle Höhle, die in zwei wichtigen Kapiteln von Don Quichote von Cervantes auftaucht, in der Sierras de Alcaraz y Segura gelegen, Spanien, Inspirationsszenen des klassischen Romans. spain.info auf Deutsch
Cervantes Saavedra, Miguel de, Roman, Don Quijote, Zweiter Teil, Achtes Buch, Sechstes Kapitel - Zeno.org
Spanien - Kastilien: Miguel de Cervantes: „Don Quijote“ - Romanatlas - FAZ
Mulca's Cave, Western Australia 20 km vom berühmten Waver Rock entfernt, 30 m Granitverwitterungshöhle, Höhlenwände sind mit Felszeichnungen und Handabdrücken bedeckt. Heiliger Ort der Ureinwohner, mit Legenden verbunden: Eine Frau verliebte sich in einen Mann, den sie nicht heiraten durfte. Die beiden bekamen ein Kind, Mulka. Mulka, der illegitime Sohn, lebte in dieser Höhle. Als eine Bestrafung für die illegale Elternbeziehung schielte er fürchterlich. Durch seinen schielenden Blick konnte er kein erfolgreicher Jäger werden und versteckte sich in der Höhle und jagte und fraß kleine Kinder. Als seine Mutter ihn deswegen zur Rede stellen wollte, tötete er auch sie. Szentes, S. 95
Nilus, Sankt, von Rossano Der Eremit ist einer bekanntesten Persönlichkeiten der byzentinischen Einsiedlerbewegung, als charismatischer Führer und spirituelle Persönlichkeit beschrieben. 910 in Rossano geboren, ab 943 auch in Höhlen in Süditalien lebend, u.a. in der St. Michael cave bei Laino, Mercurion cave an der Grenze von Kalabrien und Basilikata, Höhle von St. Nilus in St. Demetrius Corone, Cosenza, Höhle von Orsomarso, Höhle beim Kloster St. Agatha bei Tusculum. Galeazzi et al., The hermit movement, p 43-54
Notburga weibliche Sagengestalt, Lebenszeit meist ins 7. Jahrhundert n. Chr. verlegt, die sich vor der Zwangsverheiratung durch den Vater mit einem fremden Mann durch die Flucht in eine kleine Höhle am Unteren Neckar entzogen haben soll.
Die Höhle gibt es heute noch und war einst tourisch erschlossen.
Notburgahöhle bei Hassenheim
New York City Central Park Höhle Teilweise natürliche, teils künstliche Höhle im Central Park, Früher konnte man von der Wasserseite her mit der Ruderboot hingelangen oder auf in den Fels gehauenen Stufen. Am Ende eines engen langen Ganges gab es noch einen nordwärts führenden Eingang.
Um 1930 wurde die Höhle geschlossen, weil sie von Obdachlosen viel benützt wurde. Aus "Sicherheitsgründen" will man die Höhle weiterhin unter Verschluß halten. 
The Journal of Spelean History 3-1995, 66
Odysseus König der Insel Ithaka, Sohn des Laertes oder des Sisyphos, und der Antikleia, die Mutter des Odysseus, vor ihrer Heirat mit Laertes verführ haben soll.
Auf dem Rückweg von Troja erlebt er auf der Rückfahrt viele Abenteuer in Höhlen: mit Kalypso in ihrer Höhle für 7 Jahre, nachdem sein Schiff zerstört worden ist und er auf den letzten Trümmern dort anlandet, mit Polyphem, dem Sohn des Poseidon, einem Kyklopen, dem er nur knapp entkommt, nachdem diesem ein Pfahl in sein einziges Auge gestoßen wird usw.
Fink 163ff

Andreae, Bernard, Odysseus - Mythos und Erinnerung

Full text of "Homers Odyssee"

Olympus, Mount, USA Berg im Olympic Nationalpark, Bundesstaat Washington, USA
In ihm soll eine Höhle sein, die die lokalen Indianerstämme dazu bewegte, "dem Gipfel so fernzubleiben wie nur irgend möglich". Das Wesen, das sie abschreckte, hieß Thunderbird. Die indianische Mythologie beschrieb ihn als gigantisches Ungetüm mit Federn so lang wie Kanus und von ungeheurer Kraft. Eines Tages, als die Indianer Hungersnot litten, flog Donnervogel hinaus aufs Meer, ergriff einen Wal und schleuderte ihn zwischen die Menschen. Woraufhin diese nicht nur satt, sondern zu passionierten Walfängern wurden. Donnervogel aber zog sich in seine Höhle unterhalb des höchsten Gipfels zurück, von wo er zuweilen Blitze und eisige Fluten zu Tal schickte. "Heimat des Donnervogels" wurde daher zu einem der indianischen Namen für den amerikanischen Olymp."
visitolympicpeninsula.org
Linden, Peter, Zweite Heimat des Zeus
Ossian Fiktive Figur aus der "gälischen Mythologie", weitestgehend erfunden durch den Schotten James Macpherson. Die Gesänge aus keltischer Vorzeit seinen Fragmente aus einem angeblich existierenden Nationalepos, in dem der Held der sagenhafte König Fingal (Fionn) vorkomme. 1765 kam ein zusammenfassendes Werk heraus, das den Titel "Works of Ossian" trug. Es war ein großer Erfolg beim Publikum und wurde z.B. 14 mal ins Deutsche übersetzt. Napoleon scheint auch ein großer Bewunderer von den Texten gewesen zu sein.
In ihnen tauchen auch Höhlen auf. Eine schottische Höhle trägt heute den Namen "Ossian's Cave".
Ein Barde namens Ossian
The Poems of Ossian Index
Ossian by James Macpherson - Introduction
Ossian's Cave:: OS grid NN1556 :: Geograph Britain and Ireland - photograph every grid square!
Siehe auch: Welle, Florian, Sagenhafter Barde, in: Süddeutsche Zeitung Nr. 263, 15./16. November 2014, S. 63
Pacari Tampu Name einer mythischen Höhle (Ort der Morgenröte), die in der Schöpfungsmythologie der Inkas eine große Rolle spielt. Es gibt davon verschiedene Versionen. Oft heißt es, die Inkas stammten von der Sonneninsel im Titicacasee, aber in einer anderen heißt es Manco Cahac, der Sohn des Sonnengottes Inti, habe sich in einer Höhle zusammen mit seinen Brüdern und Schwestern aufgehalten. Von dort aus hätten sie die Eroberung des Cuzcotales betrieben, mythologisch formuliert, mußte er eine Stelle, wo der mitgegebene goldene Stab mit einem Schlag in die Erde geschlagen werden konnte. Dort war dann der Nabel der Welt. http://www.crystalinks.com/incacreation.html

http://www.incaglossary.org/p.html

Pankarikambo Name der Höhle, aus der die ersten Peruaner hervorgekommen sein sollen Lublinski, S. 17
Pfaffenloch Kleine Höhle oberhalb von Gutenbrünnen im Naturpark Gantrisch, Schweiz
"Sie soll den ersten Mönchen und den Leitern des Klosterbaus in Rüeggisberg, Cono und Ulrich, als Winterquartier gedient haben."
Text entstammt dem Informationsblatt "Pilgerwege im Naturpark Gantrisch"
www.gantrisch.ch
Philoktetes Gestalt aus der Illias, beteiligt sich am Kriegszug gegen Troja mit sieben Schiffen. Als die Griechen auf Tenedos beim Mahl sind bzw. ein Opfer an Apollon verrichten, wird P. von einer Schlange gebissen. Die Wunde verheilt nicht und verbreitet einen fürchterlichen Gestank, setzt man ihn allein, nur mit seinem Bogen bewaffnet, auf der Insel Lemnos aus. Dort lebt er in einer Höhle. Nach 10 Jahren wird Odysseus (in einer anderen Version der Geschichte ist es Neoptolemos, der Sohn des Achilles) nach Lemnos geschickt, um P. zu holen. Eine Weissagung lautete, daß die Griechen den Kampf um Troja nur gewinnen könnten, wenn der Bogen des P. zum Einsatz käme (Damit tötet P. später den Paris).
Die Höhle ist der Hintergrund der Handlung in dem Drama von Sophokles "Philoktetes" von der es heißt, daß sie zwei Eingänge habe, zu der ein kurzer Pfad von Strand hinauf führe.
"Erspäh' die doppelt offne Felsenhöhle dort,
wo man im Winter in der Sonne beiderseits
sich setzen kann und wo zur Sommerszeit der Wind durch beide Öffnungen, den Schlaf befördernd, weht.."
Sophokles, Dramen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft, S. 2500

Jobst, Werner, S. 45ff.

Fink 187f.

Pizzini, Carlo Alberto (1905-1981) Italienischer Komponist
1941 schrieb er ein Divertimento für Orchester mit dem Titel "Grotte di Postumia". 1941 wurde es in Roma erstaufgeführt vom Orchestra della Accademia di Santa Cecilia. 
http://www.carloalbertopizzini.it/
Polis-Cave auf Ithaka Kulthöhle des Odysseus, "stellt eines der wichtigsten Zeugnisse der mythischen wie kultischen Stiftung griechischer "Identität" durch die Verehrung eines homerischen Helden vom späten 2. Jahrtausend v. Chr. bis in die römische Zeit dar"
Ausgrabungen durch das Zentrum für Altertumswissenschaften der Universität Heidelberg
 
Polyphemos Sohn des Poseidon, ein Kyklop, der Odysseus und zwölf seiner Gefährten in seiner Höhle ertappt, als sie sich an seinen Vorräten und seinem Kleinvieh bedienen. Er versperrt den Ausgang mit einem großen Stein und verschlingt zwei von den Eindringlingen. Mit einer List gelingt die Flucht. Mit Wein wird der Kyklop betrunken gemacht, er lügt ihm vor, er heiße "Niemand", und brennt ihm, während er schläft, mit einem an der Spitze glühend gemachten Pfahl sein einziges Auge aus. Am nächsten Morgen will der Kyklop die Schafe zum Weiden hinauslassen. Er betastet jedes einzelne Tier. Die Griechen haben sich aber unter den Bäuchen festgeklammert und so gelingt die Flucht.
 
Fink 191

> Der Kyklop Polyphem

Porösität Verhältnis des Volumens aller Hohlräume eines Gesteins zu dessen äußerem Volumen
In den 1920er Jahren auch von Philosophen um Lukács, Adorno, Kracauer nach Erfahrungen mit dem Vulkangestein im Golf von Neapel in einem übertragenden Sinne verwendet. "Man meidet das Definitive, Geprägte. Keine Situation erscheint so, wie sie ist, für immer gedacht, keine Gestalt behauptet ihr 'so und nicht anders'. "So ermöglicht es gerade das Poröse, eine Szenerie voller Vitalität, Überraschung und Detailierheit zu zeichnen" 
Mittelmeier 42
Python Riesiger Drache, den Gaia nach der Großen Flut wider Willen gebar. Apollon erlegte ihn mit tausend Pfeilen und stiftete am Ort seines Sieges das Orakel von Delphi und die pythischen Spiele (Ovid Metamorphosen). In der Umgebung von Delphi gibt es eine Schachthöhle, die mit dieser Geschchte in Verbindung gebracht wird. Fink 200
Quicavi, Höhle bei, Chile "In einer geheimen Höhle nahe dem Dorf Quicavi an der Ostküste versammeln sich regelmäßig die Brujos, die Hexenmeister, die die eigentlichen Herrscher der Insel sein sollen. Historisch ist anzunehmen, daß das Magierparlament eine Art Gegenregierung zur Staatsgewalt darstellte, die das Brujo-Wesen im 19. Jahrhundert durch Massenverhaftungen auszurotten versuchte. Ohne großen Erfolg offenbar. In Ancud fragen wir den Besitzer einer Imbißbude nach dem Weg nach Quicavi. Keine Chance, sagt der: Außenstehende würden durch eine geheimnisvolle Kraft von der Höhle ferngehalten, gegen die auch der stärkste SUV-Motor nicht ankomme..." aus: Schoepp, Sebastian, Beim Fährmann der Seelen - Auf der Insel Chiloé im Westen Patagoniens endet die Welt", Süddeutsche ZeitungNr. 78, 4. April 2013, S. 36
Salamanca, Höhle von Eine Legende erzählt, dass der Teufel in dieser Höhle die Studenten in schwarzer Magie unterrichtete. Wahrscheinlich ist die Verknüpfung dieser ehemaligen Krypta der Kirche San Cebrián mit der Nekromantie auf einen gewissen San Cebrián zurückzuführen, der Magier war, ehe er Heiliger wurde. Es mag übertrieben erscheinen, aber einst war Salamanca in der Welt für seine esoterische Höhle fast ebenso berühmt wie für seine Universität. Gemäß der Legende war die Cueva de Salamanca – so ihr spanischer Name – ein Ort, an dem seit uralten Zeiten – manche führten ihren Ursprung sogar auf Herkules zurück – ein alter schwarzer Kult abgehalten worden sei, bei dem der Teufel die Hauptrolle spielte. Ganz hinten in der Krypta habe dieser in Form eines Ziegenbocks oder einer Hand auf einem Stuhl seine Lektionen in schwarzer Magie, Wahrsagung, Astrologie, Handlesekunst und vielen weiteren okkulten Dingen im Schein einer ewig brennenden Kerze diktiert. Er hätte während sieben aufeinander folgender Jahre sieben Studenten gehabt. Als Bezahlung für den Unterricht wäre einer von ihnen, der zufällig ausgewählt worden sei, für immer in der Macht des Infernos verblieben. Wie die meisten Reisenden, die damals die Stadt besuchten, beschäftigte sich auch die Literatur – insbesondere die Barockliteratur – mit dieser Legende. Sogar Miguel de Cervantes machte sie zum titelgebenden Thema seines Zwischenspiels Die Höhle von Salamanca (La Cueva de Salamanca). Text aus: http://www.espanolensalamanca.com/de/ciudadsalamanca/historia/leyendas/
Saptaparni Gupha in Rajgir/Indien,
der Ort des 1. Buddhistischen Konzils,
Entstehungsort der Theravada-Schule
http://www.thezensite.com/BuddhistPhotos/Rajgir.html
Seleukeia, Höhle bei am Kalykadnos

Höhle, die der hl. Thekla gewidmet ist. Die acta Pauli et Theclae mit der Geschichte des Mädchens, das in Ikonion (heute Konya) dem Apostel Paulus lauschte, von ihm bekehrt wurde und fest an seiner Seite blieb, ihrer Standhaftigkeit wegen in Ikonion selbst und in Antiocheia in Pisidien zur Hinrichtung geführt, doch beide Male auf wundersame Weise errettet wurde, schließlich jahrzehntelang in einer Höhle lebte, predigte und taufte, gehen auf das Werk eines Prebysters in Asien ca. 180 n. Chr. zurück. War die bekannteste asiatische Wallfahrtsstätte der neuen Religion. Unter ihren frühesten Besuchern waren Gregor von Nazianz und die Spanierin Egeria.
 

 
Shanidarhöhle Höhle im Zagrosgebirge, Irak
Wegen der günstigen Lage lebten dort seit der Steinzeit Menschen. Bei den Ausgrabungen in der Höhle wurden u.a. 9 Bestattungen von Neandertalern aus der Zeit zwischen 32.000 und 49.000 Jahren aufgedeckt.
Neandertaler - Homo neanderthalensis - Shanidar 1
Skylla Gestalt aus der Odyssee, "ein eine Meerenge versperrendes Monstrum, das aus einer auf einem glatten Steilfelsen gelegenen Höhle mit sechs langen Hälsen und Köpfen nach Nahrung schnappt. Skylla raubt dem Odysseus sechs Gefährten." (Steinmann 439) Seit dem Altertum wird die Stelle in der Straße von Messina vermutet.  
Steunos-Höhle bei Aizanoi in Phrygien / Türkei erwähnt von Pausanias (10,32,3), in ihrem Innern konnte das Hauptheiligtum der Meter Steuene lokalisiert werden
Stiller Titel eines 1954 erschienenen Romas von Max Frisch
In einer in Texas spielenden Szene kommt der Protagonist der Handlung in eine karstige Gegen und "steht plötzlich vor einem Schlund, vor einer Spalte im Fels, die ungefähr wie das Maul eines Hais aussah, aber sie war riesengroß und schwarz wie die Nacht." (S. 157). Im Folgenden entdeckt er, daß er nicht der erste Mensch dort gewesen ist, Tonscherben belegen das, später entdeckt er auch das Skelett eines Verunglückten. Als geographische Vorlage dienten die Carlsbad Caverns.
 
Stollenbiken Eine höchst zeitgenössische Form der Auseinandersetzung mit dem Innern unseres Planeten - alte Bergwerksareale werden mit dem Fahrrad durch was??? - quert, ra(welchen s-Laut soll man hier wählen?) - kommen da am anderen Ende, "andere" Menschen an? STOLLENBIKEN, URLAUB AM KLOPEINERSEE – BIKE INTO THE MOUNTAIN – KÄRNTEN – STOLLENBIKE-TOUR
Strecksberghöhlen Der Streckelsberg ist die höchste Erhebung der Insel Usedom. In ihm soll es Höhlen geben, in denen einst der Seeräuber Klaus Störtebecker seinen Unterschlupf gefunden haben soll. Ausflugsziele - Ostseebad Zinnowitz Insel Usedom
Styx Ort aus der griechischen Mythologie, ""Wasser des Grausens"; Unterweltfluß, bei dem die Götter schwören" (Steinmann 440)  
Sunniva Name einer norwegischen Heiligen, die laut einer alten norwegischen Legende einen Teil ihres Lebens in einer Höhle gelebt hat. Sie war die Tochter eines irischen Königs, vor dem sie im Boot floh um einer Zwangsverheiratung zu entgehen. Sie landete auf der Insel Selje vor der norwegischen Küste. Dort habe sie friedlich in einer Höhle gelebt, bis Nachbarn die Viehdiebstahl vermuteten, gegen sie mit einer Armee anrückten. Als die Krieger bei der Höhle angekamen, war diese schon von einem Erdrutsch verschüttet. König Olaf Tryggvason ließ die Höhle im Jahre 995 wieder öffnen und man fand den toten Körper von Sunniva vollkommen unverändert vor. Der König ließ dann für die Heilige eine Kirche errichten Speleo Stamp Collector Nr. 23-1986, S. 18

Rindal, Magnus (red), Selja - heilag stad i 100 är, Universitetsforlaget Oslo1997

Symmes Hole Angebliches Loch in den Polkappen, das zu einer Hohlwelt im Innern der Erde führen sollte - ein theoretisches Konstrukt von John Cleeves Symmes jun, das er 1825 erstmals vorstellte  
Tempel der Vernunft von Etienne-Louis Boullée Einer der herausragenden französischen Vertreter der Revolutionsarchitektur plante einen Kenotaph zu bauen, d.h. ein Grabdenkmal für einen berühmten Toten, der an dieser Stelle nicht bestattet war, für Isaac Newton. Eine 150 m hohe Kugel sollte die Sphäre des Universums symbolisieren. Im Innern sollte durch Perforation der Kugeloberfläche der Sternenhimmel simuliert werden. Der Kuppelbau sollte über einer Schachtspalte errichtet werden, und über der Spalte sollte eine Figur der vielbrüstigen Artemis Ephesia zu sehen sein. Vogt, Adolf Max, Boullées Newton-Denkmal. Sakralbau und Kugelidee. Basel u. Stuttgart 1969
Lankheit, Klaus, Der Tempel der Vernunft, unveröffentlichte Zeichnungen von Etienne-Louis Boullée. Schriftenreihe des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur au sden ETH, Band 2, Basel Stuttgart bei Birkhäuser 1968
Thlen Name einer Riesenschlange in der Khasi-Sprache, die einst in einer Höhle in der Gegend von Cherrapunjee(Meghalaya/Indien) gelebt haben soll. Sie fraß Menschen, die sich in ihre Nähe wagten. Eines Tages wurde sie getötet und in zwei Hälften geteilt. Die eine Hälfte sollten die Bewohner Assams, die andere die Khasi verzehren. Die Ersteren waren sehr zahlreich und aßen die Thlen restlos auf. Daher gäbe es heute in Assam keine Thlen mehr. Die Khasi, weniger zahlreich, ließen ein Stückchen übrig. Daraus seinen viele kleine Thlen entstanden, die seither die Gegend unsicher machen würden.
Aus dieser Figur entstand später der Glaube an eine Art Dämon, U Thlen, der zerstören, aber auch Wünsche erfüllen könne - je nachdem, ob er das Blut, nach dem er verlange, bekäme oder nicht. Die Familie, bei er sich niederlasse, könne die Kette von Unglücksfällen nur durch ein Opfer beenden. Früher habe man Sklaven geopfert, heutzutage opfere man das, wen man in die Hände bekomme.
Peter von Ham, Kopfjäger, S. 24f.
Tianshi Dong
Cave of the Heavenly Master
Höhle im Mount Quingchengsahn, Chengdu, Sichuan, China
Es heißt, daß dort Zhang Daoling, der legendäre Begründer der taoistischen Religion, gelehrt habe. Der dazu gehörende Tempel stammt aus der Sui-Periode (589-618), aber wurde am Ende der Qing-Dynastie neu errichtet.
Cave of the Heavenly Master, Mount Qingchengshan, Chengdu
Tiefe Ein zentraler Begriff, wenn es um "Höhlen" gibt, eine der Grundkoordinaten, auch im übertragenen Sinne.
"Mit Tiefe drückt sich das Verlangen nach profunder Substanz aus, nach Komplexität...die entscheidende Einsicht..bei solchen Spekulationen über "Tiefe" lautet: Tiefe darf im Kunstwerk nicht grundlos, nicht bodenlos sein. Sie wird dann nämlich nicht mehr als Tiefe wahrgenommen, sondern nurmehr als Konfusion in einem grenzen- und grundlosen Nichts.."
Kaiser, S. 11
Timpanogos Cave, USA   http://webschool.wash.k12.ut.us/socialstudies/utah/1887timp.html
Tre Fontane Grotte Höhle in der Nähe von Rom, gegenüber einem Trappistenkloster. Berühmt geworden ist sie durch ein Ereignis am 12. April 1947. Der römische Autobusinspektor Bruno Cornacchiola, ein Kommunist und ehemaliger Katholik, ging mit seinen Kindern dort spazieren und wollte eine Rede schreiben. "Er wollte auf kämpferische Weise aufzeigen, dass die Lehre der katholischen Kirche über Maria der Heiligen Schrift widerspricht. Schon hatte er sich die Stichpunkte „Jungfrau“, „Unbefleckte“ und „Aufnahme in den Himmel“ notiert, da wird er von den Kindern, die den Ball verloren haben, unterbrochen. Bei der Suche findet er die Kinder, wie sie der Reihe nach vor einer Grotte niederknien, ins Innere schauen und ständig die Worte „Schöne Frau!“ wiederholen. Nachdem sich die Kinder nicht ansprechen und aufgrund einer geheimnisvollen Schwere auch nicht aufheben lassen, will er dem Rätsel auf die Spur kommen. Er tritt in die Höhle ein, sieht aber nur den kahlen Fels und will die Grotte wieder verlassen. Verzweifelt erhebt er seine Hände und seine weinenden Augen zum Himmel und ruft: „Gott, rette uns!“ Plötzlich sieht er zwei strahlende Hände, die sich auf ihn zu bewegen und sein Gesicht berühren. Er hat das Gefühl, als ob ihm etwas von den Augen weggerissen würde. Im selben Augenblick empfindet er einen leichten Schmerz. Eine tiefe Finsternis umhüllt ihn, die sich langsam löst. Schließlich strahlt ein Licht auf und es zeigt sich auch ihm die Erscheinung. Cornacchiola ist überwältigt von der ungeheuren Schönheit und Milde der Frauengestalt." (aus einem Internettext über dieses Ereignis > http://www.kath-info.de/cornacchiola.html Greene, S. 93f.
Trophonios Die Kultstätte des Trophonoios war eine Höhle im böotischen Lebadeia. In der Höhle hausten, den Erzählungen zu Folge, zwei Schlangen, die man als Trophonios und dessen Tochter Herkyna ansah. Ihnen mußten die Orakelsucher Honigkuchen mitbringen. In das Innere der Höhle wurde man von einem Pneuma, einem Sog, hineingezogen. Als Beleuchtung diente das durch den Eingang einfallende Tageslicht.
Höhle wird in einer Komödie des Krationos erwähnt.
Jobst, Werner, S. 61

Fink 225

Uhud Cave Höhle in der Nähe von Medina (Saudi-Arabien)
Sie gilt als Aufenthaltsort des verwundeten Mohammed, der sich während der Schlacht von Uhud dorthin zurückgezogen hatte. Es wird auch erzählt, daß der Prophet dort einen seiner Vorderzähne verloren habe.
2006 erregte die Höhle auf einmal große Aufmerksamkeit, als "islamische Eiferer" (Wahabiten) von der saudischen Regierung verlangten, die Höhle zu zerstören. Der Grund war das Verhalten vor allem türkischen Moslems, die in immer größerem Maße dorthin pilgerten, um dort "seeking blessings" (..gesegnet zu werden) und "taking photos". Einige der Pilger hätten sogar die Felsen "geküßt", und so etwas ist nach Auffassung anderer Moslems "not related to Islam".
Die saudische Regierung hat die Zerstörung der Höhle abgelehnt, eine Absperrung des Ortes durch einen Zaun dagegen befürwortet.
Bilder unter
GOOGLE
Vieng Xai, Laos In die "Cave City" hatte sich die Führung der Pathet Lao 12 Jahre lang zum Schutz vor amerikanischen Dauerbombardements in ausgebaute Höhlen zurückgezogen.
Heute ist sie die touristische Hauptattraktion der gleichnamigen Stadt mit 33000 Einwohnern.
http://cavingliz.multiply.com/photos/album/6/Laos_Vieng_Xai_Hidden_City
Villa del Casale, Sizilien, Italien Römische Villa bei Piazza Asrmeria, die besonders wegen ihrer Mosaike berühmt ist und inzwischen den Weltkulturerbestätten gehört
Auf einer Darstellung von Polyphem in seiner Höhle finden die frühesten Abbildungen von Stalaktiten in der antiken Welt
Forti, La Piu Bella..., S. 65
Villa Romana del Casale
Wilson's Cave Sehr großer Felsüberhang in den Drakensbergen, Südafrika, in dem bis zu 12 Wanderer gleichzeitig übernachten können  
Wilson's Cave Name einer Höhle in der Nähe von Hummeltown, Pennsylvania, USA
In ihr verbrachte William Wilson (1762-1821) die letzten 19 Jahre seines Lebens. Seine Schwester Elizabeth war beschuldigt worden, ihre Kindern umgebracht zu haben. Sie wurde zum Tode verurteilt, aber dann doch begnadigt. Er schaffte es aber nicht mehr rechtzeitig, den Gnadenakt dem Exekutionskommando zuzustellen, so daß er den Tod der Schwester nicht mehr aufhalten konnte. Oft wird er als "Pennsylvania Hermit" bezeichnet.
 
Wilson's Cave Name eine früher als Schauhöhle geführten Höhle im Buchan-Gebiet, Victoria, Australien  
Xoroi Namensgeber für die Cova d'en Xoroi auf Menorca, Spanien, heute in einen Tourismuskomplex einbezogen
Xoroi soll ein Schiffbrüchiger gewesen sein, der in dieser Höhle Schutz und Unterkunft suchte. Seinen Lebensunterhalt "verdiente" er sich durch Ausrauben seiner Nachbarn. Eine junge Frau verschwindet. Jahre später führen Spuren im Schnee Bewaffnete zur Höhle, wo sie einen Mann, eine Frau und drei Kinder entdecken. Xoroi beging Selbstmord genauso wie der älteste Sohn, in dem er sich in das Meer warf. Die Frau und die beiden anderen Kinder wurden nach Alaior gebracht wurde und dort weiterlebten.
www.covadenxoroi.com
Yap Insel im Pazifik, die wegen ihres "Steingeldes" weltberühmt ist. Es wurde von den 280 Meilen entfernten Kalksteininseln von Palau mit Kanus eingeführt. Die runden Scheiben aus Kalzit oder Argonit wurden in den Höhlen abgebaut, haben einen Durchmesser bis zu 13 feet und in der Mitte ein rundes Loch. In einer Höhle auf der Koror Insel kann man noch heute einen unfertigen Stein im Höhlenboden sehen. Er liegt allerdings unter Wasser, weil inzwischen der Meeresspiegel angestiegen ist.
Rogers und Legge
Yarimburgaz-Höhle 20 km nordwestlich von Istanbul, Türkei

Höhle mit "Schlüsselstellung in der Forschung" (Marek), weil sie vom Paläolithikum bis in die römisch-byzantinische Zeit (mit Unterbrechungen) bewohnt bzw. besucht war

 
Yoritomo Name eines japanischen Kriegers (1147-1199), der sein Leben dadurch rettete, daß er sich nach einer verlorenen Schlacht in einer Höhle versteckte  
Zhanggong Dong Die Höhle liegt im Yufenghügel, 22 km südwestlich von Yixing. Die Höhle wurde nach Zhang Guolao benannt, einem alten taoistischen Einsiedler, der dort einmal gelebt haben soll.  

Literaturquellen:

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