Franz Lindenmayr / Mensch und Höhle

"Höhlenforscher beim Kochen und Essen unter und über der Erde"


Bei meinen Arbeiten zum Thema "Geschackssinn und Höhle" bin ich natürlich auch auf dieses Thema gestoßen. Kaum hatte ich es angeregt, so zeigten sich sofort Reaktionen, und ich denke mir, daß auch noch viele andere etwas dazu auch im Internet schon verbreitet haben oder noch werden. Damit sprengt man einfach die Grenzen des Mediums, soweit es halt reicht, und versucht, dahin zu kommen, worum es eigentlich geht.

Ich möchte das Ganze als eine Art Tagebuch gestalten, denn immer wieder lerne ich was dazu.

Oktober 2016 Herbsttagung der SSS/SGH in Habkern 2016, Schweiz, der tradionelle Apero
Februar 2016 17th symposium of vulcanspeleology, 2016 Hawaii

 
lunch im community center in Ocean View
Juni 2015 Forschungstage nördlich des Wendelssteins mit ausgezeichneter Höfoküche
Frühstückstisch

Käsespätzle auf dem Gasherd
 
Januar 2015 Samlang, unser privater Koch, bei der Meghalaya-Höhlenexpedition 2015 im Lumshnong, Meghalaya, Indien
März 2014 Barbecue bei der Bellavistahöhle auf Santacruz / Galapagosinseln / Ecuador
anläßlich des 16th International Symposium on Vulcanospeleology
August 2012 Gemeinsamens Abendessen im Maison de la Aventure in La-Chapelle-en-Vercors / ein weiterempfehlenswertes Erlebnis

Bernd Kliebhan bei einer kleinen Zermonie:
der Überreichung des "Karst-und-Küche" Aufklebers an die junge fähige Köchin im Maison de l'Aventure in La-Chapelle-en-Vercors, er klebt jetzt in der Küche
 

Juli 2012

Furgglenalp, Alpsteingebiet, CH
Kurz vor der Höhle
Februar 2012

Bellamar-Expediton
LaSalle

Frühstück in den Jardines Bellamar, Provinz Matanzas, Kuba
August 2011
1. Internationales Höhlenfotographentreffen
in Olargues, F

Nachkochbares Rezept für Muschelliebhaber>  Muscheln in Pastis von Annie Guiraud
Februar 2011
Höhlenlunch in der Tham Nam Lang, einer der längsten Höhlen Thailands
Oktober 2010
Ein Schmankerl in Kaprun: Serviettenknödel mit Eierschwammerln und Steinpilzen, anläßlich von HÖREPSY 2010
März 2010
Karstküche am Ufer des Gard, F
August 2009 Sehr zu empfehlen: RESTAURACIA ZIEBOWKA westlich von Zakopane am Fuß der Hohen Tatra in Polen!
Jeden Tag kamen wir wieder und waren immer äußerst zufrienden! Warum die nur so wenige Gäste hatten?


August 2009 Vor dem Lac Souterain in St. Leonhard, Wallis, CH
Beim Essen eines Käsefondues
August 2009
Bei der Grotta di Dossi, Piemont, I /Es gab ein köstliches Nudelgericht mit frischen Waldpilzen
August 2009
Steirer Kasspatzn auf der Brünner Hütte, Dachstein
Februar 2009
Karstschinken
Im Speloläocamp Laze, Slowenien
Okt. 2008
Speläo-Südwest in Niederschlettenbach, Pfälzer Wald / Großbehälter aus der Küche: Kartoffelsalat, Linseneintopf, Gulaschsuppe

Flammkuchen in einem Restaurant in Schönau
29. Juni 2008 St. Pankraz am Haunsberg nördlich von Salzburg
  Zwoa Bratl mit Kardofeln und Knedl - a Spizngricht
September 2007 Beim Schrammlwirt im Laabertal bei Regensburg: sehr zu empfehlen!
August 2007 ASG-Hut in Waitomo, Neuseeland
Das traditionelle Höhlenforscheressen nach Touren: Tomatensuppe mit Knoblauchbrot

Ein Höhlenmenü vor etwa 100 Jahren in der Waitomo Cave
1. Juli 2007 Auf einer der Viehberghütten im östlichen Dachsteingebiet, A
Sennerin bei der Herstellung ihrer erstklassigen Pfannkuchen mit Käse oder Marmelade


April 2007 Saint-Guilhem-le-Desert, Herault, F
Ein Abend im Gîte
Dezember 2006 Besuch der Lampohütte - Höhlenforscher aus Polen waren auch da

> so sah es am nächsten Morgen aus
Kasspatzn im Gasthof Frohnwies in Weißbach
Oktober 2006 Welches Ablenkungspotential vom Höhlenbegehen in dem steckt, was um einen Höhleneingang wächst, das zeigt sich hier! Blaubeeren bei der Kammerköhrhöhle auf der Steinplatte.
Oktober 2005 Karst und Küche in Hochform bei IMAGNA 2005
Gleich ganze Schweine gab es da
Oktober 2005 Besuch des Cafe "LAIER" beim Eingang der Laierhöhle, Schwäbische Alb, D
22. März 2005 Im Stadtteil Thamel in Kathmandu im Restaurant Thamel, Nepal
Im Lokal / Reisgericht / Typischer Schnaps
9.April 2004
Unterwegs zum Gard. Eine lange Fahrt liegt hinter uns. Alfred Schlagbauer und mir. Wir treffen spät diesmal in Remoulins ein. Ein Ziel haben wir. Die Pizzeria, die wir inzwischen schon vom letzten Jahr her kennen. Richtig vertraut ist uns dieser fremde Fleck inzwischen schon. Wir bestellen wieder zwei Pizzas, un demi litre du vin rouge und genießen es, im Süden Frankreichs wieder angekommen zu sein. Nur ein Problem gibt es, das Klo funktioniert nicht. Niemand kann es benutzen und das Betreten ist einfach verboten. Das schafft Probleme, aber an das Lösen solcher Unerwartetheiten sind wir schließlich in unserer Welt bestens gewohnt. Irgendwann verlassen wir das Etablissement und streben unserem "wilden Übernachtsplatz" mitten in den Garrigues zu und "decken uns mit dem Sternenzelt zu. Ein Traum.
18. Januar 2004 Mit Willi Adelung war ich unterwegs im Salzburgischen. Unser Ziel war die Bruneckerhöhle. Eigentlich wollten wir ja im Wirtshaus am Paß Lueg zu Mittag speisen, aber das war geschlossen. Zu fuhren wir wieder zurück nach Golling und aßen im Goldenen ? Direkt an der Straßenabknickung im Ort liegt dieser prachtvolle Gasthof. Ehe es in die Engstellen der Brunecker gehen sollten, wollten wir uns noch ein bißchen stärken. War aber vielleicht doch ein Fehler, da wir wegen unseres Umfangs dann gleich in der Eingangsregion der Höhle scheiterten. Trotzdem, mindestens das Essen war gut: Salzburger Bratwurst und Kasspatzn.

Ende Oktober 2003 Mit Alfred war ich unterwegs in Ligurien. Ein Höhlendorado und ein Schlemmerdorado. Was wir davon mitbekommen haben...




Eine gute Adresse: AGACCIO, Ponte di Nava (CN) im Oberen Tanarotal

6. September 2003 Hölloch in der Schweiz
Wer Lust hat, der kann nicht nur eine Höhlentour durch die zweitgrößte Höhle Europas buchen, sondern auch noch einen Apero dazu. Dazu ist eine kleine Halle in Eingangsnähe mit kleinen Tischchen und einem Kerzenleuchten ausgestattet worden. Der Führer bereitet alles vor und es gibt, nachdem man sich den richtigen Appetit mit einer Höhlentour geholt hat, belegte Brote, Wasser und Wein. Eine schöne Sache.

 
August 2003 Abendessen auf der Ischler Hütte im Toten Gebirge - der Blick ist frei auf den Berg in dem eine der längsten Höhlen Österreichs liegt, die Raucherkarhöhle
Grießnockerl und Kaiserschmarrn - lauter typische feine Gerichte
Juni 2003 Unterwegs auf der Insel Cres in Kroatien gab es natürlich auch für die Hohlräume in unseren Gebeinen einiges zu verarbeiten...
Der Tatort - ein Restaurant am Hafen von Martinscica
Calamari, Muscheln, Plescavica
Karstschinken + feiner Käse 
1. bis 4. Mai 2003 Anläßlich von HÖREPSY 2003 unterwegs im Mittelsteirischen Bergland um Peggau und Graz. Auch ein kulinarischer Höhepunkt
April 2003 Mit Alfred unterwegs in den Höhlen im Süden Frankreichs, auch eine Schlemmerreise
Februar 2003 Unterwegs auf Höhlentour in Luxemburg
Bevor es in die Höhlen ging, war ein kulinarischer Abstecher wichtig. In Echternach verschlug es uns in ein portugiesisch-luxemburgisches Restaurant, das eine entsprechend Küche bot.

 
Die Saubohnen waren die größte Spezialiät, sehr gut geeignet für anschließende Höhlentouren in enge Höhl Zum Vergleich: 19. Februar 2000

27. Mai 2002 Ein außergewöhnliches Stück:
Backwerk aus dem Appenzeller Land mit der Abbildung des Wildkirchlis
Ostern 2002 Wieder unterwegs im Süden Frankreichs. Aus der K&K-Perspektive ist natürlich gleich wieder die ausgezeichnete Küche von Annie Guiraud zu loben, die uns mehrere Male hervorragend bekocht hat, z.B. gab auch diesmal wieder den traumhaft zubereiteten grünen Spargel.
Dann waren wir in Corniou in den Montagnes Noire, wo wir im lokalen Höhlenvereinsheim einiges von der französischen Höhlenforscherküche mitbekamen. Und natürlich gabs da auch prima Wein und Pastis gleich zur Begrüßung.






Eine Mittagsbrotzeit in der Nähe von St. Pons
8.-12. Februar 2002 Eine Höhlentour in die Lombardei
Natürlich gibt es da auch was Kulinarisches zu berichten. Vor und nach unserer Tour in die Zelbio-Tacchi-Höhlensystem bei Zelbio in der Provinz Como kehrten wir im Ristorante NATIONAL "da Poldo" zum obligatorischen Cafe und einem sehr verdienten Glas Bier ein (allerdings war das unglaublich teuer).

Es muß auch ein gutes Speiserestaurant sein, aber leider hatten wir zu wenig Zeit, um es selber auszuprobieren. Lokale Spezialitäten gibt es dort, die anderswo kaum angeboten werden: Polenta uncia, Pizzoccheri, Cazeüla, Selvaggina, Crostata und Fische aus dem Comer See. Das Lokal ist nicht zu verfehlen. Mitten im Dorf, gleich neben dem Parkplatz, wo man sich umzieht, liegt es.
Leo beim Brotzeiten in der Tacchi
Nach unserem Speläoausflug ins Hinterland von Bergamo entdeckten wir in der Via Roma, 85/87 in Sedrina ein sehr empfehlenswertes Lokal, "La Lanterna".
Pizzas im Ristorante "La Lanterna"

Freudlich schon empfangen mit einem kostenlosen Glas Prosecco, Pizzabrot extra, Edelpizzas mit Hauswein, ein Grappa hinterher auf Kosten des Hauses, eine Chefin des Hauses, die auch schon einige Zeit in Deutschland verbracht hatte und uns alle Wünsche schon fast von den Augen ablesen wollte. ****

Ende Dezember 2001 Auf einer Höhlentour in den Karst von Aggtelek in Nordungarn wurden wir von 4 sehr gastfreundlichen Begleitern durch die Gegend und die Kneipen geführt. Besondere Höhepunkte waren die Weinverkostung in Weinkeller des Bürgermeisters von Josvafö, ein kulinarisches Highlight mit köstlichem Wein, feinem Speck und ausgefallenem Gebäck, und die Abendessen im Restaurant des Hotels beim Höhleneingang in die Baradla Höhle bei Josvafö. Dort konnten wir die köstlichsten lokalen Speisen zu sehr vernünftigen Preisen genießen. Echte Gründe, um wiederzukommen.


Im Dorfcafe  
Speckschneiden im Weinkeller
Im Restaurant

Mitte Dezember 2001 Es gehört schon zur Tradition, daß kurz vor Weihnachten eine Fahrt mit Kind und Kegel aus dem Umkreis der Chiemgauer Höhlenbären auf eine Hütte oder was ähnliches stattfindet. Erst waren es die "Hackwaldtreffen", nach einer Hütte in Vorarlberg, dann ging es mal hinauf zur Winkelmoosalm, jetzt fand es in den letzten Jahren immer auf einem alten Bauernhof am Westfuß des Dachsteins bei Annaberg statt.

Höhepunkte sind besonders die Abendessen, die mit unendlicher Geduld und vielen Helfern gekocht und serviert werden. Diesmal gab es u.a. wieder den einfach in unsere Gegend passenden Schweinebraten mit Semmelknödeln.

So eine Einrichtung schafft soziale Kontakte und hält die immer älter werdendere Garde davon ab, auch tatsächlich noch in eine Höhle zu gehen.


Der Schweinebraten im Rohr und der 

Knödelteig in der Wanne

20. November 2001 Im Anschluß an eine große Hirlatzhöhlentour in Österreich:
ein Besuch in der "Schnellen Post" bei Bad Goisern




Juni 2001 Unterwegs in Südfrankreich. Da Bernd Kliebhan, der Begründer von KARST UND KÜCHE dabei war, ist wohl leicht nachvollziehbar, da einiges "los war". Den stärksten Effekt hat dieses Thema natürlich dann, wenn gerade irgend etwas den Gaumen passiert, also ist hier in einem nachträglich Bericht nicht mal mehr ein Nachgeschmack mehr vermittelbar. Da muß sich schon alles in der eigenen Phantasie abspielen. Leider ist auch die "Foodfotographie" von mir nur sehr unterentwickelt. Was da manchmal als gescanntes Bild übrig ist, das ist manchmal so schlecht, daß es den Aufwand die Wiedergabe nicht mal mehr wert. Trotzdem, ein paar Bilder...
 Die typischen Getränke Vorspeisen Das Restaurant im Keller "Tripes" (Kutteln) im mit *** deswegen ausgezeichneten "Cafe du Gare" in Millau (Bernd traute sich da ran).







Unbedingter Themenbezug: Roquefort

Ein kleiner Blick zurück:

Unterwegs eine Brotzeit am Parkplatz an der Autobahn

 Weinmarketing mit dem Namen der Höhle von Clamouse

2001 Auszug aus einem Bericht von Walter Klappacher über seinen "Besuch im Sandkar", einem Forschungsschwerpunkt des Landesvereins für Höhlenkunde in Salzburg: "Da der Andrang von Forschernachschub an diesem Tag glücklicherweise gering ist, können sich die fünf Aufrechten die Lagerplätze nach Belieben aufteilen und das reichliche Abendmahl aus Nudeln mit "ichweißnichtwas" aus dem Einheitstopf (abwaschfreundlich) genießen. Völlig gelingt die Leerung des Topfs allerdings nicht - was soll's, haben die Morgen anrückenden Mander und Weiber auch noch was zu futtern (ich werde wohl verzichten und in Zukunft statt aus dem Einheitstopf vornehm vom abwaschintensiven und in Innviertler Kreisen verpönten Teller speisen." ATLANTIS 1-2/ 2002 S. 32
Die Küche in der Fata Morgana
14. Oktober 2000 Wieder eine "Bierwanderung". Diese Tradition besteht nun seit bald 20 Jahren. Beeinflußt war sie auch durch die HÖPHO-Treffen und den Kontakt mit "Karst und Küche". Seit dieser Zeit treffen sich ein paar Höhleninteressierte und deren Familienanhang vor allem aus dem Nürnberger Raum, gelegentlich auch mit Münchne Unterstützung, einmal im Jahr, um die Landschaft in Franken zu Fuß zu erleben. Wert wird dabei darauf gelegt auf Kulinarisches, und, wenn es geht, auch Speleologisches (wobei es oft einfach bei "künstlichen Höhlen", sprich Bierkellern, geblieben ist). Eine sehr pflegenswerte Einrichtung! Wilfried Lorenz und Reinhard Lemmer haben sich hier stark engagiert.
Die 2000er Wanderung ging ein bißchen "fremd" und führte in Richtung Steigerwald. Drei Bierkeller gibts auf dem "Kreuzberg" in der Nähe von Forchheim. Der wurde erwandert, dann wurde gespeist und getrunken und am Ende wieder zurückspaziert, noch einmal vorbei an einem Bierkeller mit prima Bier.
Ein Gruppenfoto davon von Gerhard Lorenz (ich kam etwas später zur Gruppe, wurde aber von Gerhard mit Hilfe von entsprechender Software einfach dazukopiert):

August 2000 Ein Blick in die Kochtöpfe der polnischen Lamprechtsofenexpedition 2000 im Ebersbergkar, die versucht haben die tiefste Höhle der Welt noch ein bißchen zu vertiefen.

Ein Problem besteht auch bei denen. Wer spült ab?

"Puma" beim Kochen Der ganze Höfo-"Clan" beim Essen

 

Juli 2000  
Beim 50. Geburtstag dieses Herrn, der bei der Osterhöhle auf der Fränkischen Alb gefeiert wurde, kamen wir auch in den Genuß eines prima Services - auch das gehört zu "Karst und Küche". Geleistet wurde er u.a. von einer "hochgestylten" Gymnasiallehrerin, die auf engste mit diesem Herrn verbunden ist.

Die Küchenmann/frauschaft im Höhlenführerhaus
Juni 2000 In einer "Konoba", einem Wirtshaus, in Istrien, unter einem Weinblätterdach, genoß ich ein köstliches Cevapcici mit einer Salatbeilage, die ich noch nie vorher gegessen hatte. Außerdem gab es da ein besonders kühles, köstliches Bier. Karst und Küche für Genießer.

Noch einmal ein "Cevapcici" in Istrien.Wo anders gegessen, wo anders genossen. Schön photographiert, vorher, bevor wir es "verspeist" haben, von Willi Adelung. So haben wir immer noch etwas davon, zumindest visuell.

April 2000 Während einer österlichen Reise in den Süden Frankreichs trafen wir auch Philip Crochet und Annie Guiraud. Auffallend war schon, wie sehr da auf gutes Essen und Trinken wertgelegt wurde. Einmal waren wir in einem feinen Fischrestaurant am Bassin de Thau, ein andermal in einem alten Restaurant in Le Vans und zuhause in Montpellier gab es ein volles Menue: grünen Spargel, Lammbraten mit Kartoffelgratin, Käse à la point, Süßes als Nachspeise, feinen Wein dazu. Alles prima Küche. Und auch in den Höhlen wurde gevespert. Dafür sorgten schon unsere französischen Freunde, Baguette, Käse, Schinken, Getränke, was man halt so dabei hat.
 
Im Eingang der Grotte du Sergent

 In der Grotte de Clamouse

21.01.2000 Beim Durchgehen des Ordners "Humor und Höhle" bin ich auf eine Zeichnung gestoßen, die in GROTTE 97-1988 erschienen ist. Sie stellt offenbar eine Werbeanzeige dar, die Höhlenforscher dazu bewegen sollte, dieses Etablissement zu besuchen.
04.01.2000 Im "Forge d'Isidor" in Villers-sur-Saulnot/Doubs/Frankreich. Didi kocht für uns drei Spaghetti mit Tomatensauce. Ein Blick über den Eßtisch.
30.12.1999 Heute abend habe ich Michael und Carmina Laentsch besucht. Alte Freunde. Als das Gespräch auf "Geschmacksinn und Höhle" kam, da hatte ich natürlich sofort beste Partner vor mir. Lachsrisotto und feinesten niederösterreichischen Wein (Gelb/Blau im Etikett). Von Michael habe ich gleich ein paar Bilder mitgenommen, die seine und Walters erste Höhlentouren in die Brunneckerhöhle bei Salzburg dokumentieren. "Karst und Küche" spielte da damals eine sehr große Rolle!

Mitte Dezember 1999 In einem alten Bauernhaus zu Füßen des Dachsteins treffen sich zum xten Male Münchner und Chiemgauer Höhlenforscher und deren Familien, um die Tradition der "Hackwaldtreffen" weiterzuführen. Es war wieder einmal u.a. Höhlenbilderanschauen und gutes Essen angesagt. Ein paar Bilder vom Essen, hervorragend von Gitti Spötzl und Helfern vorbereitet.



Februar 1999 Mit einer Gruppe Münchner und Chiembauer Höhlenforscher unterwegs im Karst. Abends wurde dann groß aufgekocht.
  Blicke zurück
1988 Véronique Le Guen im Aven de Valat-Nègre bei ihrem 110-tägigen Einzelaufenthalt in diesem Schacht (der gedruckte Bericht enthält viele Anspielungen auf die Bedeutung der Verpflegung):
"21. Zyklus 19.-23. September: "Heute ist wirklich ein lukullischer Tag. Das rosafarbene Fleisch, versehen mit einer Zitronenscheibe und einer Prise Salz, zergeht wunderbar auf der Zunge.
...Mein Magen krampft sich zusammen, und um ihn zu abzulenken, schlinge ich in einem Atemzug das (matschige) Soufflé und die Creme (die zerläuft) hinunter. Ich bekomme Bauchschmerzen und gehe zum Zelt zurück." Le Guen 140
80er Jahre
Klauswandhöhle

Klaus Cramer und Reinhard Wagner in der Eckberthütte
80er Jahre
Sardinien
Im Höhlenbiwak im alten Teil der Hirlatzhöhle
- Peter Jahn beim Kochen
26. Oktober 1977
Ein fürstliches Mahl im Wildalmrotkopfbiwak,
Steinernes Meer
Klaus Schüttel öffnet gerade mit dem Spitzhammer
eine Dose, Toni Müller am Kochtopf
7.10.1972
1967
Schlenkenhöhle

Gustave Abel in seinem Reich
1967
Frickenhöhle / Estergebirge

1967
Sardinien
Biwak in der Bue Marino Höhle 
1966
Joachim Straupe beim Kochen im Kreuzgang der Großen Spielberghöhle
mit Benzinkocher
in den 60er Jahren Jim Eyre berichtet in seinen recht lesenswerten Buch THE CAVE EXPLORERS an vielen Stellen auch die kulinarische Seite der Höhlenforschung. Ein kleines Beispiel aus dem Bericht über eine Expedition in den Karst von Hrusica. "Later that evening with all the chores done, we sat around the pine table and sampled Habe's cooking. It was excellent, and helped down with a liberal quantity of red wine. The meal made in memorable evening...." p 96
1960 Bei der Spluga della Preta-Expedition / Bild von IMAGNA '95
1947 Aus dem Bericht von Albert Morokutti über die Tantalforschungen im Hagengebirge: "Trockene Keks, aufgelöst in Trockenmilchkonzentrat, gab es zum Frühstück und zu Mittag und, eventuell mit schön gefärbter Rübenmarmelade verbessert, am Abend. Haferflocken wurden geröstet, gekocht, mit allem Möglichen und Unmöglichen vermischt und durch Erfindergeist verbessert, Rosinen waren optimal; das war unsere Kraftkost, bis Fritz Oedl den ersten Forscherstreik ansagte. Er hatte einen Teilerfolg zu verzeichnen: Die Reihenfolge des Speisezettels wurde verändert." Die Höhle 2-1986, S. 72f.
1911 Aus dem Fahrtenbericht von Alexander Mörk über eine Tour in den Lamprechtsofen am 27.12.1911: "In der Halle vor der Wasserkluft wurde abgekocht und gerastet."

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